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Fachmann fürs Knallen beherrscht das Feuer

10.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Silvester ist für ihn fast das ganze Jahr. Denn Hans-Georg Kehse ist Feuerwerks-Künstler. Mit Hunderten Lichtblitzen erhellt er bei seinen Shows den Nachthimmel. Gerade hat der Deutsche drei Jahre lang in Indien in Asien gearbeitet.

Nun erfüllt er sich zu Hause in Berlin einen Traum: Zu seinem Feuerwerk spielt ein Orchester unter freiem Himmel klassische Musik – und viele Menschen wollen das sehen. Dieses Spektakel heißt „Pyromusikale“ und läuft bis Samstag. Den „dpa-Nachrichten für Kinder“ erzählte Hans-Georg Kehse, dass er seine Feuerwerksbomben, die so schwer wie Menschen sind, mit viel Technik steuert.

Sie sind Pyrotechniker. Was heißt das?

„Das Wort Pyro kommt aus dem Griechischen und heißt Feuer. Das ist also die Technik, das Feuer zu beherrschen. Ich will mit der Schönheit des Feuers die Menschen begeistern.“

Wie sind Sie das geworden?

„Ich war immer schon begeistert vom Feuerwerk. Nach meinem Studium der Landwirtschaft habe ich in der Chemie gearbeitet, und später bin ich Pyrotechniker geworden.“

Was fasziniert Sie am Feuerwerk?

„Das Feuer fasziniert uns doch alle. Man sitzt am Lagerfeuer. Oder zündet sich zum Essen eine Kerze an – obwohl man das ja gar nicht müsste. Das ist ein warmes, gemütliches Gefühl.

Feuerwerk ist die Faszination, das Feuer zu beherrschen – und es in allen möglichen Farben und Formen zu präsentieren. Und das Schöne ist: Egal, wer im Publikum ist, ob jung oder alt, reich oder arm, alle lassen sie sich hinreißen von den Farben.“

An Silvester rennen viele Leute rum und zünden Raketen mit dem Feuerzeug an. Wie machen Sie das?

„Rumrennen und Lunten anzünden – das gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Bei uns ist das alles Technik.

Wir stehen weit entfernt von dem Feuerwerk, drücken Knöpfe und dann zündet das automatisch.

Das machen wir mit einem Sicherheitsabstand von 850 Metern zu den Sprengsätzen.“

Wann durfte Ihr Sohn böllern?

„Es gibt Feuerwerk, das ab zwölf Jahren freigegeben ist, zum Beispiel kleine Vulkane. Normales Feuerwerk ist aber dann erst ab 18 frei.

Meinen Sohn habe ich schon im Alter von zehn Jahren mit nach China genommen zu Feuerwerken.

Und mal so ein bisschen rumböllern, das macht ja fast jeder irgendwann.

Auch wenn man da natürlich aufpassen muss.“

Aufnahme eines Feuerwerks vom Macher der „Pyromusikale“, dem Berliner Künstler Hans-Georg Kehse und seinem Team Foto: Pyromusikale und Nikola Kuzmanic

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