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Experimente in der Schwerelosigkeit

27.10.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bald wird es ernst für den Astronauten Matthias Maurer.

Der Astronaut Matthias Maurer soll am Wochenende zur Internationalen Raumstation im Weltall reisen. Dort wird er eine Menge Experimente machen.  Foto: Oliver Dietze/dpa
Der Astronaut Matthias Maurer soll am Wochenende zur Internationalen Raumstation im Weltall reisen. Dort wird er eine Menge Experimente machen. Foto: Oliver Dietze/dpa

Am Wochenende startet der Deutsche seine Mission zur Internationalen Raumstation im Weltall. Dort wartet eine Menge Arbeit auf ihn.

Sechs Monate, so lange wird Matthias Maurer im Weltall auf der Internationalen Raumstation (kurz: ISS) leben. Während seines Aufenthalts in rund 400 Kilometern Höhe soll er jede Menge Experimente machen. „Die Internationale Raumstation ist ein Labor wie kein anderes. Sie ermöglicht uns die Beobachtung und Untersuchung von Phänomenen in der Schwerelosigkeit“, sagt Matthias Maurer.

Das kann etwa für die Medizin interessant sein. Der Körper verändert sich in der Schwerelosigkeit bei längeren Weltraum-Aufenthalten. Das sei vergleichbar mit vielen Erscheinungen, die beim Altern des Körpers auf der Erde auftreten, erklärt Volker Schmid. Er leitet die Weltraum-Mission von Matthias Maurer. Deswegen werden eine Reihe von Experimenten mit medizinischen Fragen zu tun haben. „Das führt dann zur Verbesserung oder sogar zur Entwicklung neuer medizinischer Behandlungen auf der Erde“, sagt Matthias Maurer.

Auf der ISS wird auch etwa mit verschiedenen Werkstoffen geforscht. „Die Ergebnisse dieser Forschungen helfen uns bei der Entwicklung neuer Materialien, Technologien und Produkte zum Nutzen des Lebens auf der Erde“, erklärt der Astronaut.

Ein Forschungsfeld ist die Sauberkeit. Obwohl es auf der ISS sauber ist, finden sich dort Keime. Die Wissenschaftler wollen mit speziellen Oberflächen untersuchen, wie sich Keime auf solchen Oberflächen ohne Reinigung verhalten und entwickeln. „Wenn es gelingen würde, dass solche Oberflächen Keime an der Vermehrung und am Wachstum hindern, hätte man da einen sehr positiven Effekt erzielt“, sagt Volker Schmid. Das könnte etwa Krankenhäusern nutzen.

Hast du auch Lust, mitzuforschen? Wenn du in der dritten oder vierten Klasse bist, kannst du dich im nächsten Jahr dafür bewerben. Die Gewinner dürfen Blumensamen, die mehrere Monate auf der ISS waren, untersuchen. Sie sollen die Samen auf der Erde aussäen und deren Wachstum mit Samen von Blumen vergleichen, die nicht im All waren. dpa

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