Paulas Nachrichten

Erste Hilfe für blutende Hundepfoten

17.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auweia, Charly humpelt. Eben rannte der Mischlingshund noch fröhlich über das Feld. Jetzt kommt er humpelnd angetrottet und schlurft mit Lena nach Hause. Ihre Mutter sieht nach und stellt fest: Ein blutender Riss klafft im Ballen von Charlys Pfote. Und Dreck vom Acker ist auch drin. Schnell zum Arzt! Doch vorher können Lena und ihre Mutter selbst helfen. Erste Hilfe, das geht nämlich nicht nur beim Menschen, sondern auch bei verletzten Tieren.

Eine Wunde wie bei Charly muss zuerst gereinigt werden, weiß Lena. Vorsichtig spritzt sie die Pfote mit dem Gartenschlauch ab und tupft sie mit einem sauberen Tuch trocken. Tupfen, nicht reiben! Jetzt kommt ein Verband drum. So wird die Wunde abgedeckt und es kommt nicht wieder Dreck rein.

Lena legt sacht eine weiche Binde aus Watte um jeden einzelnen Hunde-Zeh. Dann wickelt sie eine Binde darum, die von selbst haftet. So hat es die 14-Jährige bei der Tierärztin Mona Dahm in einer Schulung gelernt. Fertig, jetzt ist Charly erst mal versorgt.

Erste Hilfe ist sehr wichtig, wenn ein Tier sich verletzt hat oder krank geworden ist, erklärt Mona Dahm aus Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Das ist bei Bissen oder Brüchen so, bei Durchfall oder Hitzschlag. Und auch bei Vergiftungen, Brandwunden – und Insektenstichen. Hunde schnappen im Sommer nämlich gern mal nach Bienen oder Wespen.

In vielen Städten bieten Tierärzte oder auch Tierschutzvereine deshalb Erste-Hilfe-Kurse für Haustier-Besitzer an. Sie können danach in Notfällen besser einschätzen, wie es ihrem Liebling geht und was sie tun können, um ihm zu helfen.

Tierärztin Mona Dahm (rechts) zeigt Schülerin Lena (14) in ihrer Praxis beim „Erste-Hilfe-Kurs für Tiere“ an einem Hund der Rasse Golden Retriever, wie man einen Verband bei einer verletzten Pfote anlegt. Foto: Horst Ossinger

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