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Erst Bleistift, dann Pinsel: Der Maler Monet

17.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Aber die kleinen Bleistift-Bilder sind etwas für echte Fans. Monet hat sie gemalt, als er noch sehr jung war. Deshalb sind sie etwas Besonderes. „Monet hat schon als Elfjähriger zeichnen gelernt“, sagt Diana Vogt. Die 29-Jährige arbeitet im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dort werden im Moment sehr viele Bilder des Franzosen Monet gezeigt – auch die Zeichnungen, die er als Jugendlicher gemalt hat. Auf einem Bleistift-Bild sieht man eine Gruppe von Männern mit spitzen Nasen und dünnen Beinen. Ein anderes Mal strichelte Monet einen Mann mit Matrosenhut aufs Papier. Diese Menschen hat er nicht einfach erfunden. Sondern sie lebten in seiner Umgebung. „Das waren Leute aus dem Städtchen Le Havre“, berichtet die Expertin Vogt. Wenn die Schule zu langweilig war, soll er auch seine Lehrer so aufs Papier gebracht haben. Die großen Köpfe und riesigen Nasen sind typisch für eine besondere Art von Zeichnungen: man nennt sie Karikaturen. „Das sind überspitzte Darstellungen, damit der Charakter der Leute gut rauskommt“, sagt Diana Vogt. Claude Monet durfte seine Zeichnungen ins Schaufenster eines Geschäftes stellen. Dort sahen die Leute sie – und kauften sie. So verdiente der junge Künstler Geld. Das Geschäft mit den Bildchen lief nicht schlecht. Später sagte er mal: „Hätte ich damit weitergemacht, wäre ich heute Millionär.“ Aber Monet wollte etwas anderes.

Auch wenn das anfangs schwieriger war. Wie ein Dickkopf eben so ist! Er lernte, mit Ölfarben zu malen. Und er entwickelte eine besondere Technik für seine Ölbilder: „Er hat eher Farbtupfer gemacht als Pinselstriche, sodass es keine scharfen Linien gab“, erzählt Diana Vogt. Bei Wind und Wetter ist Monet später nach draußen gegangen und hat Landschaften, Heu-Haufen und berühmte Gebäude auf die Leinwand getupft. Einmal schaffte er es nicht, einen Winterbaum rechtzeitig zu malen. Es war schon Mai und der Baum bekam wieder Blätter. „Da hat er dann die Blätter vom Baum entfernen lassen“, berichtet Diana Vogt.

Ein anderes Mal hat er auf einem Felsen am Meer gemalt. Staffel und Leinwand band er gut fest, weil es so windig war. Leider kam ein schwerer Sturm – eine Welle soll Monet von seinem Klappstuhl gerissen haben. Zwei Fischer hätten ihn gerettet, wird berichtet.

Das Bild zeigt die Zeichnung „Kleine Gruppe bedeutender Theaterleute“ von Claude Monet, eine Karikatur, die 1860 entstand. Foto: Musée Marmottan Monet, Paris/Heydt-Museum

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