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Erdnüsschen knabbern mit Huhn

27.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Buch „Lahme Ente, blindes Huhn“ machen sich zwei Tiere auf eine Reise

Das Buch „Lahme Ente, blindes Huhn“, erschienen bei Carlsen.  Foto: Carlsen Verlag/dpa
Das Buch „Lahme Ente, blindes Huhn“, erschienen bei Carlsen. Foto: Carlsen Verlag/dpa

„Du hältst für mich die Augen auf und dafür stütze ich dich.“ Energisch greift das blinde Huhn der lahmen Ente unter den Flügel. „Wir beide werden prächtig miteinander auskommen“, verkündet es feierlich. „Ich verbreite immer Sonnenschein und du bist düster wie ein Putzlappen.“ Ganz schön frech ist das Huhn und dazu ziemlich von sich überzeugt.

Eigentlich hätte es lieber einen Blindenhund gehabt, aber eine lahme Ente ist besser als nichts. Denn das Huhn will sich auf eine Reise machen. Das Ziel ist ein Ort, an dem geheimste Wünsche in Erfüllung gehen. Da braucht das Huhn jemanden, der es führt.

Das unternehmungslustige Tier ist in den Hinterhof gestolpert, wo die Ente mit ihrem Krückstock täglich eine einsame Runde dreht. Aber soll die Ente wirklich mitkommen?

Sie zögert. Sicher werden sie sich auf dem Weg zu diesem magischen Ort verlaufen oder jämmerlich erfrieren! Dann aber willigt sie doch ein. Ihren kleinen Vorrat an Erdnüsschen würde sie nämlich gerne mit jemandem teilen.

Die beiden schleichen durch einen finsteren Wald, überqueren einen Fluss und kraxeln einen Berg hoch. Doch wieso hört man im Wald keinen einzigen Vogel singen, weshalb ist der Fluss ohne Wasser und warum hat der Berg keine Steigung?

„Lahme Ente, blindes Huhn“ ist toll illustriert und wird dich überraschen.

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