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Einsatz für andere

08.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Papst Franziskus war gerade in Griechenland unterwegs. Er hat auch das Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos besucht.

Die fünftägige Reise von Papst Franziskus nach Zypern und Griechenland stand ganz im Zeichen der Migrationspolitik.  Foto: Alessandro Di Meo/EPA POOL/AP/dpa
Die fünftägige Reise von Papst Franziskus nach Zypern und Griechenland stand ganz im Zeichen der Migrationspolitik. Foto: Alessandro Di Meo/EPA POOL/AP/dpa

Wer auf eine Reise geht, bringt gerne etwas von dort mit. Man sagt auch Mitbringsel oder Souvenir dazu. Sogar der Papst macht es so. Zumindest hielt er am Montag die kleine Nachbildung eines Tempels hoch, als er im Flugzeug auf dem Heimweg war. Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche. Er ist gerade in Griechenland und Zypern gewesen. Dort stehen solche Tempel.

Papst Franziskus war nicht auf Reisen, um nach schönen Mitbringseln zu suchen. Stattdessen hat er sich mit vielen Menschen getroffen, auch mit Geflüchteten. Er besuchte zum Beispiel ein Lager auf der griechischen Insel Lesbos. Dort leben Menschen, die etwa aus den Ländern Afghanistan oder Somalia kommen. Sie hoffen auf ein besseres Leben in Europa.

Der Papst rief die europäischen Länder auf, sich besser zu kümmern und die Menschen auf die Staaten zu verteilen. „Die Migranten müssen aufgenommen, begleitet, gefördert und integriert werden“, hatte er gefordert. Migranten ist ein anderes Wort für Geflüchtete. Der Papst setzt sich schon lange für diese Menschen ein. dpa

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