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Einen Tag für Afrika spenden

21.06.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einer Schule werden Sandwiches verkauft, um zu spenden

Iaroslava Mocanu arbeitete einen Tag lang. Foto: Christoph Soeder
Iaroslava Mocanu arbeitete einen Tag lang. Foto: Christoph Soeder

BERLIN (dpa). Iaroslava hatte am Dienstag schulfrei. Statt in ihrem Gymnasium in Berlin zu sitzen, bereitete sie Sandwiches zu. „Was ich gelernt habe: Falafel zu frittieren. Das hat am Anfang nicht geklappt, aber nach und nach sind sie was geworden“, erzählt sie.

Die Brote mit Falafel und Halloumi-Käse wurden dann in einem Laden verkauft. Das Ganze gehörte zur Aktion „Dein Tag für Afrika“. Die Idee dahinter: Schüler in ganz Deutschland arbeiten einen Tag lang. So verdienen sie Geld, das dann an Projekte in Afrika gespendet wird.

Mit den Spenden sollen vor allem Schulen und andere Bildungsangebote unterstützt werden. Viele Tausend Schüler machen dabei jedes Jahr mit! „Das ist eine richtig gute Idee“, findet Iaroslava. „Ich spende nicht direkt“, sagte die 17-Jährige, „aber die Mühe, die ich mir mache, wird ausgezahlt“.

In diesem Jahr wurden rund 1,3 Millionen Euro gesammelt. Ein Teil des Geldes geht in die Länder Ruanda, Uganda, Burundi, Elfenbeinküste, Burkina Faso und Guinea, um dort Kindern und Jugendlichen beim Lernen zu helfen. Ein anderer Teil geht zu einem Projekt im Land Äthiopien. Auch jungen Flüchtlingen in Deutschland wird mit dem Geld geholfen.

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