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Eine Spitze, die in den Himmel ragt

16.02.2013 00:00, Von Mirjam Greber — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das UImer Münster hat den höchsten Kirchturm der Welt

Das Ulmer Münster  Foto: dpa
Das Ulmer Münster Foto: dpa

Ulm ist eine Stadt an der Donau. Sie gehört zum Bundesland Baden-Württemberg. Neu-Ulm liegt auf der anderen Seite der Donau und gehört schon zum Land Bayern. Ulm und Neu-Ulm verstehen sich trotzdem als eine Art Doppelstadt.

Ulm hat gut 122 000 Einwohner, in Neu-Ulm sind es etwa 53 000. Auf beiden Seiten der Donau gibt es Einkaufsstraßen, Schulen, Wohnhäuser, Hotels und natürlich viele Menschen. Doch eines macht Ulm herausragend, eine Kirche: das Ulmer Münster. Dieses heute evangelische Gotteshaus wurde zwischen 1377 bis 1543 erbaut und hat den höchsten Kirchturm der Welt. Mit 161,53 Metern Höhe ragt dieser weit in den Himmel. Schon von Weitem kann man das Münster mit seinem spitzen Turm am Horizont sehen. Der Grundstein für das Münster wurde am 30. Juni 1377 von dem damaligen Altbürgermeister Lutz Krafft gelegt. Das Geld für den Bau kam von den Bürgern und dem Rat der Stadt. In der frühen Bauzeit des Münsters gab es verschiedene Baumeister, die alle einer Familie angehörten. Als Heinrich Parler in die heute tschechische Stadt Prag wechselte, folgte Ulrich von Ensingen. Und dieser Mann änderte die Pläne seiner Vorgänger. Er hatte die Idee, eine Kirche mit einem sehr hohen Turm zu bauen. Der sollte alle bisherigen Kirchtürme der christlichen Welt überragen. Dieses Vorhaben war damals neu und unvorstellbar. Doch seine Ideen wurden umgesetzt. Allerdings zeigten sich im Lauf der Zeit Schwächen. Das Gewölbe drohte unter der Last des Turms einzustürzen. Daher wurden zwischen 1502 und 1507 neue Rundbögen in die Seitenschiffe eingezogen. Sie machten den Bau stabiler. 1543 wurde die Münsterbauhütte geschlossen. Fertig war der Bau noch nicht. Dennoch ruhten die Arbeiten am Münster mehr als 300 Jahre lang. Mit der Vollendung des Westturms stand die Kirche erst 1890 fertig da – 513 Jahre nach Baubeginn. Heute besuchen viele Touristen das Ulmer Münster. Auch für Kinder ist es ein Spaß, die 768 Stufen der steinernen Wendeltreppen bis zur höchsten Plattform des Münsters hochzusteigen. Dabei kommt man ganz schön aus der Puste. Doch oben liegt einem die Welt zu Füßen. Na ja, wenigstens Ulm und Neu-Ulm.

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