Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Eine besonders große Krise

11.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

GENF. Gerade hören wir besonders viel von der Corona-Krise. Manchmal denken wir deshalb weniger an andere große Probleme auf der Welt, Kriege etwa oder auch die Folgen des Klimawandels.

Kinder stehen vor einem Zelt im Dorf Petra auf der griechischen Insel Lesbos. Durch Corona leben heute mehr Kinder in Armut als vor Beginn der Krise. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa
Kinder stehen vor einem Zelt im Dorf Petra auf der griechischen Insel Lesbos. Durch Corona leben heute mehr Kinder in Armut als vor Beginn der Krise. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Für manche Menschen kommen jedoch all diese Probleme zusammen. Besonders betroffen sind zum Beispiel Menschen in Teilen von Afrika. Sie hungern etwa, weil dort Dürren herrschen. Außerdem finden in ihrer Heimat Kämpfe statt. Zusätzlich leiden die Menschen unter den Folgen der Corona-Krise. Die Kinder-Hilfsorganisation Unicef sagt: Die Probleme sind gerade besonders groß. Seit Corona seien zusätzlich 100 Millionen Kinder in Armut geraten. Zuvor zählte Unicef etwa eine Milliarde armer Kinder auf der Welt. Sie haben zum Beispiel zu wenig zu essen und können nicht zur Schule gehen.

Die Chefin der Organisation schätzt: Selbst wenn es gut läuft, werde es sieben bis acht Jahre dauern, um die Probleme, die durch Corona entstanden, wieder auszugleichen. Auch auf Deutschland hat Unicef geschaut. Die Fachleute sagen, dass in der Corona-Zeit zu wenig auf die Interessen von Kindern geachtet wurde, etwa beim Thema Schulen. dpa

Paulas Nachrichten