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Ein Wunsch, der gut überlegt sein muss

13.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Hund, eine Katze oder gar ein Pony? Auf manchen Wunschzetteln stehen Tiere ganz oben. Warum das keine so gute Idee ist und was du dir stattdessen wünschen könntest, erfährst du hier.

Mehr als 15 Millionen Katzen und mehr als 10 Millionen Hunde: So viele Tiere auf einmal kann man sich kaum vorstellen!

Natürlich hält nicht ein einziger Mensch all diese Haustiere. So viele Katzen und Hunde sollen im Jahr 2020 insgesamt in Deutschland gelebt haben.

In jedem zweiten Haushalt gibt es ein Haustier

Die Zahlen zeigen auch: Beinahe in jedem zweiten Haushalt gibt es ein Haustier. Und: In den meisten Familien mit Kindern sind Tiere zu Hause.

Neben Katzen und Hunden zählen dazu Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen und Vögel. Und auch Tiere, die in Aquarien und Terrarien leben, also etwa Fische, Schildkröten oder Leguane, gehören dazu. Doch obwohl Haustiere so beliebt sind, gibt es eine Zeit, in der viele Fachleute von der Anschaffung abraten: Weihnachten.

„Tiere sollen nicht unter dem Weihnachtsbaum landen“, sagt etwa eine Mitarbeiterin aus einem Tierheim im Bundesland Hessen. Viele Tierheime vermitteln daher vor Weihnachten keine Tiere.

Darf keine spontane Überraschung zu Weihnachten sein

Denn: Wer sich ein Tier anschaffen will, sollte sich das lange und gut überlegen. Ein Tier darf keine spontane Überraschung zu Weihnachten sein. Stell dir etwa vor, du hast auf einmal richtig Lust, mit dem Tennisspielen anzufangen.

Du bekommst also einen Tennisschläger zu Weihnachten. Im Februar stellst du dann fest: Tennis macht doch keinen Spaß. Dann kannst du den Schläger in die Ecke stellen und ein neues Hobby anfangen. Mit einem Tier geht das nicht so leicht.

Je nach Tierart muss man sich mehrere Jahre jeden Tag kümmern

Für ein Lebewesen wäre es ziemlich blöd, wenn es nach zwei Monaten wieder weggegeben wird. Je nach Tierart muss man sich mehrere Jahre jeden Tag kümmern, auch wenn es nicht immer Spaß macht.

Vorher gucken ob das Tier ins eigene Leben passt

Man muss also vorher gucken, ob das Tier ins eigene Leben passt, rät eine Expertin vom Tierschutz. Sie schlägt vor: Lieber Bücher über Hunde, Katzen oder andere Tiere unter den Weihnachtsbaum legen. So kann man zum Beispiel mehr über die Haltung eines Haustiers lernen.

Wenn der Wunsch nach einem Haustier groß bleibt, kann es auch zu einem späteren Zeitpunkt in die gut informierte Familie ziehen. dpa

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