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Ein süßer Kassenbon

01.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einer Bäckerei gibt es den Bon zum Mitessen

In einer Bäckerei werden diese „Kassenbonkrapfen“ als Faschingsidee und Reaktion auf die Kassenbonpflicht angeboten.  Foto: Tobias Hase
In einer Bäckerei werden diese „Kassenbonkrapfen“ als Faschingsidee und Reaktion auf die Kassenbonpflicht angeboten. Foto: Tobias Hase

(dpa) Es gibt viele Dinge, die typisch für Fasching oder Karneval sind. Dazu zählt, dass sich Narren über Dinge lustig machen, etwa über Politiker und ihre Entscheidungen. Auch typisch sind süße Krapfen. In manchen Regionen heißen sie auch Berliner, Kräppel oder Pfannkuchen. Sie werden in der Faschingszeit oft gegessen. Eine Bäckerei in Bayern hat nun beides vereint. Dort werden Krapfen verkauft, auf denen ein Kassenbon klebt. Der Bon sieht ziemlich echt aus, ist aber aus Zuckermasse. Man kann ihn also essen. Mit den Krapfen macht die Bäckerei auf lustige Art auf etwas aufmerksam: Händler sind seit dem Jahresbeginn dazu verpflichtet, ihren Kunden den Kassenzettel zu geben. Das soll gegen Betrug helfen. Viele Menschen ärgern sich darüber. Ob es gegen den Ärger hilft, den süßen Bon einfach aufzuessen?

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