Paulas Nachrichten

Ein seltener Beruf

24.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Holzspielzeugmacher gibt es nur noch wenige in Deutschland

In den Werkstätten im Erzgebirge arbeiten oft Holzspielzeugmacher. Das ist ein handwerklicher Beruf, den es seit etwa 80 Jahren gibt. Früher stellten Holzspielzeugmacher oft kleine Fahrzeuge oder Puppengeschirr aus Holz her. Daher kommt auch der Name des Berufs. Heute produzieren diese Handwerker aber vor allem Holzkunst wie Pyramiden oder Lichterbögen.

Eine Figur wird per Hand verleimt. Foto: Corinna Schwanhold

(dpa) Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. In dieser Zeit lernen die Auszubildenden zum Beispiel, wie man Holz bearbeitet und die fertigen Figuren bemalt. Aber auch wie man bestimmte Maschinen bedient und Sachen ausrechnet. Außerdem besuchen die Auszubildenden eine Berufsschule. Dabei gibt es in ganz Deutschland nur eine Schule, die Holzspielzeugmacher ausbildet! Diese befindet sich im Ort Seiffen im Erzgebirge. Das liegt im Osten von Deutschland.

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