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Ein Karnevals-Chor singt mit den Händen

09.02.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KÖLN (dpa). Der Chor „Jecke Öhrcher“ probt für seinen großen Auftritt an Karneval. Und zwar in Köln im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Aber nicht alle Sänger können hören. Einige sind gehörlos. Deswegen gebärden alle Chormitglieder. Das heißt, sie verwenden für die Texte eine Zeichensprache.

In dieser Sprache sprechen die Sänger vor allem mit ihren Händen. Aber auch ihr Gesichtsausdruck und die Bewegungen ihrer Lippen sind wichtig.

Dabei hilft ihnen eine Dolmetscherin für Gebärdensprache. Die Frau kann, was nur sehr wenige können: Sie übersetzt für Gehörlose zum Beispiel Karnevalslieder in Zeichen und Gesten – und zwar im Kölner Dialekt. Am Ende der Probe gibt es lautlosen Applaus für alle: Arme nach oben, Hände kreisen lassen.

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