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Ein Instrument zu lernen, kann nie schaden

30.04.2020 05:30, Von Marc Niedzolka — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

DJ Felix Jaehn rät, einfach den eigenen Träumen zu folgen und loszulegen

Er schreibt seine eigenen Texte und seine Musik – und bringt auch mit anderen Musikern zusammen Songs raus: Felix Jaehn (kleines Bild: dpa). Er ist einer der bekanntesten DJs und Produzenten aus Deutschland. Wie hat er das geschafft?

Die Aufnahme zeigt DJ Felix Jaehn in seinem Haus bei seinem wöchentlichen Live-Auftritt Insta Air. DJ Felix Jaehn ist seit mehreren Wochen im Home-Office. Foto: Johannes Hohls/---/dpa
Die Aufnahme zeigt DJ Felix Jaehn in seinem Haus bei seinem wöchentlichen Live-Auftritt Insta Air. DJ Felix Jaehn ist seit mehreren Wochen im Home-Office. Foto: Johannes Hohls/---/dpa

Wenn er auftritt, jubeln ihm meist Tausende Leute zu und tanzen zu seiner Musik. Momentan allerdings sieht Felix Jaehn sein Publikum nicht vor sich. Denn in der Corona-Krise sind die Fans des DJ (gesprochen: di dschäi) nur über das Internet dabei, während er alleine auf seiner Terrasse oder in seinem Wohnzimmer steht. Den dpa-Nachrichten für Kinder hat Felix Jaehn erzählt, wie er angefangen hat und welchen Rat er hat.

Was würdest du Kinder empfehlen, die auch gerne DJ oder Produzent werden wollen?

„Wenn euch das interessiert, kann ich euch nur empfehlen, sofort loszulegen.

Ich glaube, viele Träume bleiben auf der Strecke, weil wir daran zweifeln, ob sie Realität werden können. Aber wenn man sich für eine Sache begeistert, und da ist es ganz egal, was es ist, dann muss man sich anstrengen.“

Und wie legt man am besten los mit der Musik?

„Für mich gibt es zwei Dinge, die wichtig sind. Das eine betrifft das DJ sein, das Auflegen. Da geht es viel um Musikgefühl und darum, eine gute Auswahl an Tracks zu haben. Man muss deshalb ganz viel Musik hören und dann die Übergänge zwischen den einzelnen Liedern üben. Und das zweite ist: Um erfolgreich zu werden als DJ und Produzent, braucht man seine eigenen Tracks, also seine eigenen Songs und Kompositionen.“

Wie kommt man selbst auf Ideen?

„Ein Instrument zu lernen, kann nie schaden. Klavier ist das hilfreichste für die Musikproduktion, weil dabei viel über Midi-Keyboards eingespielt wird. Und darüber hinaus braucht man eine Software, mit der man produziert. Das Ganze heißt DAW, Digital Audio Workstation. Also in etwa: eine digitale Audio-Arbeitsstation. Da gibt es verschiedene Software für. Dazu gibt es bei Youtube unglaublich viele Tutorials, die erklären, wie man damit arbeitet. All das Wissen, das ihr braucht, um erfolgreicher DJ oder Produzent zu werden, findet ihr im Internet.“

Hast du selbst auch so angefangen?

„Bei mir fing es über das Auflegen an. Ich hab mit ungefähr 15 Jahren bei Geburtstagspartys von Kumpels angefangen. Irgendwann hab ich dann angefangen, Musik nicht nur abzuspielen, sondern aufzulegen, das heißt: gute Übergänge zu finden. Das wurde dann ziemlich schnell meine große Leidenschaft und ich hab jeden Tag nach der Schule geübt und neue Musik rausgesucht und neue Techniken gelernt.“

Wie ging es weiter?

„Mit 16 oder 17 hab ich angefangen, in Norddeutschland in kleineren Clubs aufzulegen, bei Abi-Partys und Schülerfeiern. Mit 18 Jahren hab ich dann gemerkt: Um mich weiterzuentwickeln, brauche ich auch meine eigenen Songs, meine eigene Produktion. Deshalb habe ich mich dann mit dem Thema Musikproduktion und Komposition auseinandergesetzt.“

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