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Ein Hemd aus Metall

14.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Kettenhemd besteht aus vielen kleinen einzelnen Teilen

BERLIN (dpa) Wenn man an Ritter denkt, hat man vor allem eins im Kopf: die schwere Rüstung. Dabei gab es die nicht das ganze Mittelalter über. Vor der Rüstung nutzten die Ritter etwas anderes zum Schutz: das Kettenhemd.

Ein Kettenhemd wurde aus kleinen, zusammengeschmiedeten Ringen hergestellt, erklärt der Experte Gregor Lietzau.

Ein Kettenhemd war extrem schwer

„So ein Kettenhemd wiegt etwa 12 bis 15 Kilo, und die Herstellung dauerte drei bis sechs Monate.“ Im Kampf konnte das Kettenhemd vor schlimmen Verletzungen schützen. Zum Beispiel, wenn der Gegner mit dem Schwert den Arm erwischte: „Dann hatte man am nächsten Tag wahrscheinlich einen großen blauen Fleck. Aber der Arm war noch dran.“

Das Kettenhemd war also ein super Schutz im Schwertkampf. Warum sind die Ritter dann auf die unpraktischen Rüstungen umgestiegen? „Die Zeit der Kettenhemden war dann vorbei, als sich die Waffen weiterentwickelten“, erklärt Gregor Lietzau. Einem Schuss mit der Armbrust etwa konnte das Kettenhemd nicht mehr standhalten.

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