Paulas Nachrichten

Ein erfolgreicher Jäger

28.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie lugt so niedlich aus ihrem Versteck im Zoo. Aber Vorsicht! Die Tüpfelhyäne ist ein Raubtier.

Ihr Gebiss ist so stark, dass sie damit Tierknochen zerbeißen kann. Ihren Namen hat sie von den dunklen Flecken in ihrem gelb-braunen Fell. Und wenn sie ausgewachsen ist, kann sie so groß wie ein Wolf werden.

Die Tüpfelhyäne ist die größte und kräftigste Art innerhalb der Familie der Hyänen. Es gibt außerdem auch Streifenhyänen oder Schabrackenhyänen. Bei den Hyänen hat das Weibchen das Sagen. Es ist oft auch größer und kräftiger als das Männchen. Ein Hyänenweibchen bringt jedes Jahr fast immer zwei Babys zur Welt. Die haben dann die Augen bereits geöffnet und sind schon recht munter. In der freien Natur leben Tüpfelhyänen in Ländern südlich der Sahara. Das ist eine riesige Wüste im Norden Afrikas. Dort tummeln sie sich in großen Gruppen und jagen gemeinsam Zebras, Antilopen oder Gazellen. Sie ernähren sich aber auch von dem, was Löwen oder Leoparden erbeutet haben. Sie holen sich dann die Reste. Das nennt man Aas.

Die Tüpfelhyäne ist ein Raubtier. Foto: Friso Gentsch, dpa

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