Paulas Nachrichten

Ein besonderer Stab

12.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stabhochspringer benutzen einen besonderen Stab. Denn er muss sich biegen können, ohne zu brechen.

„Ab und zu brechen die Stäbe auch. Wenn sie Materialfehler haben oder auf die Kante gefallen sind“, sagt Bundestrainer Jörn Elberding. Das kann sehr gefährlich sein. Die Springer können Sprung und Stab dann nicht mehr kontrollieren. Sie passen also sehr gut auf, dass ihrem Stab nichts passiert.

Früher waren die Stäbe aus Holz, Bambus, Aluminium oder Stahl. Damit konnten die Menschen aber bei Weitem nicht so hoch springen wie heute. Bevor die modernen Stäbe entwickelt wurden, lag der Weltrekord bei etwa 4,80 Meter. Heute sind es bei den Männern mehr als sechs Meter.

Die modernen Sprungstäbe bestehen aus Glasfasern oder Karbon. Das sind sehr leichte und sehr stabile Stoffe. Dass das Material leicht ist, ist wichtig. Immerhin können Sprungstäbe gut fünf Meter lang sein. Da kommt einiges an Gewicht zusammen.

Wie lang und wie schwer ein Stab ist, richtet sich unter anderem nach dem Gewicht des Sportlers. Denn wenn ein schwerer Sportler an einem Stab hängt, biegt der sich mehr als bei einem leichten.

Ist der Sportler zu schwer für den Stab, bricht dieser vielleicht. Ist der Springer deutlich leichter, biegt sich der Stab nicht genug.

Der Springer bekommt so nicht genug Energie für einen hohen Sprung.

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