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Duftende Felder

11.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kamillen blühen oft am Wegesrand

Echte Kamille der Sorte „Bodegold“ wächst auf dem Gelände der Bundesgartenschau auf dem Petersberg. Echte Kamillen haben einen sehr intensiven Geruch.  Foto: Martin Schutt
Echte Kamille der Sorte „Bodegold“ wächst auf dem Gelände der Bundesgartenschau auf dem Petersberg. Echte Kamillen haben einen sehr intensiven Geruch. Foto: Martin Schutt

(dpa) Die duften stark! Wer an Feldern oder Wegesrändern mit Kamillen vorbeigeht, dem fällt der Geruch der Pflanze schnell auf. Kamillen haben weiße Blütenblätter und einen gelben Blütenkorb. In freier Natur sind sie bei uns weit verbreitet.

Kamillen werden aber auch von Landwirten angebaut. Denn die Echte Kamille ist eine Heilpflanze. Sie kann zum Beispiel bei Magenbeschwerden und Blähungen helfen. Dann trinkt man sie als Tee. Wer eine Erkältung hat, kann mit einer Kamillen-Lösung gurgeln. Und es gibt Salben mit Kamille gegen manche Hautprobleme. Gunnar Jungmichel baut Kamille und andere Heilpflanzen in Thüringen an. In dem Bundesland wird so viel Kamille angebaut wie nirgendwo sonst in Deutschland. In diesem Jahr wird die Ernte allerdings später losgehen als sonst. Das liege am Wetter im Frühjahr, sagt Gunnar Jungmichel. Es war kühl und es gab viel Regen.

Wichtig für die Heilkräuter-Landwirte sei nun, dass das Wetter in den kommenden Wochen warm und feucht ist, erklärt ein anderer Landwirt.

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