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Du musst ja nicht gleich ein Buch schreiben

23.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei diesem lustigen Spiel erfindet man selbst seine ganz eigene Geschichte

Sind alle Spiele im Schrank schon durchgespielt? Alle Comics angeschaut? Dann baust du eben selbst tolle Spiele, die du mit deinen Eltern und Geschwistern spielen kannst.

Spielmaterial: Male auf jeden Zettel ein kleines Bild. Daraus entsteht dann deine Geschichte.  Foto: Mariana Friedrich/dpa
Spielmaterial: Male auf jeden Zettel ein kleines Bild. Daraus entsteht dann deine Geschichte. Foto: Mariana Friedrich/dpa

ZÜRICH (dpa). Wolltest du schon immer deine eigene Geschichte erfinden? Weißt aber nicht, wie du anfangen kannst? Bei diesem Spiel entstehen lustige, spannende und gruselige Geschichten!

Spieler: Mindestens zwei

Das brauchst du: 20 farbige Zettel, zum Beispiel 4 rote, 4 grüne, 4 blaue, 4 gelbe und 4 weiße Zettel, Stifte

 

Spielfeld: Ihr braucht eine Sammlung an Figuren, Orten, Zeiten, Monstern und Gegenständen. Malt auf jeden roten Zettel eine Figur, etwa einen Superhelden, ein Tier, jemanden aus der Familie. Auf jeden grünen Zettel malt ihr einen Ort, etwa ein Baumhaus, das Bad, die Schule. Auf die blauen Zettel kommt eine Uhrzeit. Auf die gelben Zettel ein Monster und auf die weißen Zettel ein Gegenstand. So geht’s: Sortiere die Zettel nach Farben zu kleinen Stapeln. Jetzt darf jeder eine Geschichte erzählen. Und zwar so: „Es war einmal . . .“ Jetzt zieht der erste Spieler eine Figurenkarte. Auf der Karte ist ein Hund.

Also erzählt der Spieler: „Es war einmal ein Hund. Der war allein und langweilte sich.“ Und was macht der Hund also?

Der Erzähler zieht eine Karte vom Orte-Stapel. Den Ort muss er in die Geschichte einbauen.

So geht es weiter, bis der Erzähler bei den weißen Zetteln angekommen ist. Die Geschichte endet und der Nächste ist dran.

 

Tipp: Ihr könnt auch gemeinsam eine Geschichte erzählen. Einer zieht eine Figurenkarte und erzählt so viel über die Figur, wie ihm einfällt.

Dann übernimmt der zweite Spieler. Er zieht einen Ort und erzählt, was die Figur dort macht. Dann ist der andere wieder dran.

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