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Drei Geschwister und ein versteckter Schatz

12.05.2020 05:30, Von Jennifer Heck — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine GPS-Rallye funktioniert wie eine Schnitzeljagd, nur benötigt man ein GPS-Gerät

Eine Schatzsuche im Wald – das klingt spannend! Aber Svea, Jakob und Matthias wollen noch mehr. Die drei Geschwister verstecken selbst einen Schatz.

Matthias Kronewirth hält ein GPS-Gerät in den Händen. Mit so einem Gerät kann man eine Schatzsuche planen.  Foto: Jennifer Heck
Matthias Kronewirth hält ein GPS-Gerät in den Händen. Mit so einem Gerät kann man eine Schatzsuche planen. Foto: Jennifer Heck

Svea, Jakob und Matthias haben einen holprigen Weg vor sich. Moose liegen wie grüne Sumpfteppiche auf den Steinen. Dazwischen haben sich Wurzeln gefressen – fast etwas unheimlich, diese Landschaft im Naturpark Südeifel. Die drei Geschwister wandern aber nicht einfach so durch den Wald. Sie suchen ein geheimes Versteck für ihren Schatz. Diesen Ort wollen sie auf einer Karte markieren. Svea, Jakob und Matthias planen eine GPS-Rallye. „Eine GPS-Rallye funktioniert wie eine Schnitzeljagd“, sagt Jakob. „Man findet einen Punkt und muss den nächsten suchen.“ Bei einem Geburtstag hat er so ein Spiel schon mal mitgemacht. Nun möchte Jakob selbst eine Schatzsuche planen. Svea und Matthias helfen ihm dabei.

Dafür brauchen die drei Kinder ein spezielles Gerät. „Karten sind nicht so genau. Mit dem GPS-Gerät, da weiß man eigentlich immer wo man ist.“ Zuerst suchen die drei ein gutes Versteck für den Schatz.

An dieses Ziel sollen die Jäger später geführt werden. Vielleicht in einem hohlen Baumstamm? Oder unter einem Stein? Aber pssst – der Ort ist streng geheim!

Matthias stellt sich mit dem GPS-Gerät in der Hand ganz nah zum Schatz. Er drückt lange auf einen großen Knopf und setzt dadurch einen Punkt auf die leere Karte. Sofort erscheinen viele Zahlen auf dem Bildschirm. Was aussieht wie ein Rätsel, sind Koordinaten.

Gute Planung ist sehr wichtig

Auf der Karte ist jetzt an dieser Stelle ein blaues Fähnchen zu sehen. Mit einem Klick auf dieses Fähnchen kann es aber verändert werden, zum Beispiel zu einer goldenen Truhe. Damit die Jäger den Schatz finden, planen die Geschwister die Route zum Ziel rückwärts.

Als Nächstes geht es also um den vorletzten Punkt des Weges. Es soll nicht zu schwierig sein, den Punkt zu finden, aber auch nicht zu leicht. Deshalb hilft es, dass das GPS-Gerät auch anzeigt, wie weit der neue Punkt entfernt liegt. In einem Feld kann zusätzlich ein Text eingegeben werden, zum Beispiel eine Aufgabe oder ein Hinweis. „Man kann richtig Spuren legen“, sagt Svea.

Man muss Hindernisse überwinden, um zum nächsten Punkt zu kommen

Jakob findet es besonders gut, wenn man Hindernisse überwinden muss, um den nächsten Punkt zu erreichen. Er klettert zum Beispiel gern durch die engen Schluchten des Naturparks. Wenn die Schatzjäger schließlich loslegen, sehen sie eine Schatzkarte mit der goldenen Truhe auf ihrem Display.

„Es ist einfach nur ein Teil einer Karte zu sehen und ab und zu eine Fahne oder ein Name“, sagt Jakob. Jetzt fehlt nur noch eine gruselige Piratengeschichte, die er dazu erzählt. Denn dort, wo der Naturpark heute liegt, war vor laaanger Zeit ein Meer.

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