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Dinosaurier: Giganten mit Geheimnissen

21.12.2019 05:30, Von Stefanie Paul — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie waren die größten Lebenwesen an Land

Sie heißen Brontosaurus, Diplodocus oder Apatosaurus. Diese Dinosaurier lebten vor vielen Millionen Jahren, dann starben sie aus. Bis heute wurde kein Lebewesen an Land mehr so groß.

Die Nachbildung eines 21 Meter langen und 30 Tonnen schweren Apatosaurus im Saurierpark Münchehagen  Foto: Holger Hollemann
Die Nachbildung eines 21 Meter langen und 30 Tonnen schweren Apatosaurus im Saurierpark Münchehagen Foto: Holger Hollemann

Sie waren die größten Lebewesen an Land, die es jemals auf der Erde gegeben hat: die Sauropoden. So nennt man die Dinosaurier mit langen Hälsen, die sich von Pflanzen ernährten. Manche waren länger als zwei Busse hintereinander und so schwer wie sechs Elefanten.

Zur Gruppe der Sauropoden gehören etwa der Diplodocus und der Apatosaurus. Ein Skelett dieses Dinos haben Fachleute vor wenigen Jahren entdeckt. Sie nannten es Arapahoe. In einer Ausstellung in der Stadt Bonn kann man Arapahoe derzeit besichtigen – genauso wie andere Riesendinos.

Lange rätselten Forscher darüber, warum die Tiere so gigantisch groß wurden. War das einfach nur ein Zufall? „Sauropoden hat es sehr, sehr lange gegeben, etwa 180 Millionen Jahre lang. Das zeigt, dass sie extrem erfolgreich waren“, erklärt die Dino-Expertin Katja Waskow. Die gigantische Größe musste also einen Vorteil gehabt haben. Und die Expertin erklärt auch gleich welchen: „Wer so groß war, wurde schlichtweg nicht mehr gejagt.“

Das haben die Forscher anhand der gigantischen Dino-Knochen herausgefunden. Die zeigen nämlich oft Biss-Spuren von Raubsauriern, wie beispielsweise dem Tyrannosaurus Rex. Aber die Bisse sind nicht verheilt. „Das verrät uns, dass die Tiere gefressen wurden, nachdem sie gestorben waren. Wären sie gejagt worden, müsste man in manchen Fällen auch verheilte Bissspuren finden. Das ist jedoch nur bei kleineren Dinos der Fall“, erklärt die Fachfrau.

Doch wie konnten die Dinos überhaupt so riesengroß werden? „Die Sauropoden haben ein paar spannende Geheimnisse, denen wir nun auf die Spur gekommen sind“, erzählt Katja Waskow. Ein Geheimnis hat mit dem Kopf zu tun. Im Vergleich zum restlichen Körper ist er winzig und extrem leicht. „Der Kopf machte es möglich, dass die Dinos so einen langen Hals bekommen konnten“, erklärt die Fachfrau.

Durch den langen Hals sparten die Dinos eine Menge Energie. Denn sie konnten ihn wie eine Art Kran hin und her schwenken und kamen so ganz bequem an ihre Nahrung heran - ohne viel herumlaufen zu müssen. Anders als zum Beispiel die heutigen Elefanten hatten die Sauropoden auch keine Backenzähne zum Kauen. Sie rupften Blätter ab und schluckten sie unzerkaut hinunter. Das sparte Zeit. Dadurch konnten die Sauropoden viel größere Mengen verdrücken als die Elefanten. Ganz schön raffiniert, diese Riesendinos!

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