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Paula macht sich schlau zur Bundestagswahl: Die zweite Stimme ist wichtiger als die erste

15.09.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zur Bundestagswahl am 26. September erklärt euch Paula ein paar Begriffe dazu. Heute an der Reihe in Teil 2: Erst- und Zweitstimme.

Bei der Bundestagswahl sind immer zwei Stimmen zu vergeben. Foto: picture alliance /Sven Hoppe/dpa
Bei der Bundestagswahl sind immer zwei Stimmen zu vergeben. Foto: picture alliance /Sven Hoppe/dpa

Am Wahltag haben die Erwachsenen gleich zwei Stimmen. Das heißt, sie dürfen auf dem Wahlzettel zwei Kreuze verteilen. Das eine zählt als Erststimme, das in der anderen Spalte als Zweitstimme.

Wichtig sind beide. Was vielleicht verwirrt: Die Zweitstimme ist noch ein bisschen wichtiger. Mit ihr entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler für eine der verschiedenen Parteien auf dem Wahlzettel. Die Menge der Zweitstimmen bestimmt dann, wie viele Sitze eine Partei im Parlament bekommt. Meiste Zweitstimmen bedeutet also größte Partei-Gruppe im Bundestag.

Das Kreuz für die Erststimme geht dagegen direkt an eine bestimmte Politikerin oder einen Politiker aus der Heimatregion. Das sind die Direktkandidaten. Wer die meisten Erststimmen in einem Wahlkreis bekommt, kommt in den Bundestag. In der Regel gehören die Direktkandidaten einer Partei an, aber nicht immer. Insgesamt sind es 299.

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