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Die weiße Pracht gibt es nicht überall

10.01.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An einigen Orten hat es am Wochenende geschneit. Doch wie entstehen die weißen Flocken? Und welcher Schnee ist am besten für eine Schneeballschlacht geeignet?

Leise rieselt der Schnee... zumindest in einigen Teilen von Deutschland. Die dpa-Kindernachrichten haben die weißen Flocken etwas genauer unter die Lupe genommen.

Wie entsteht Schnee?

Ist es kalt, bestehen Wolken unter anderem aus vielen winzigen Eiskristallen. Diese verbinden sich miteinander. Wenn die Eiskristalle zu schwer werden, fallen sie als Flocken aus den Wolken. Es schneit!

Ist jede Schneeflocke wirklich einzigartig?

Dass in der Natur zwei gleiche Schneeflocken entstehen, ist sehr unwahrscheinlich. Denn es gibt viele Gründe, die entscheiden, wie die Schneeflocke am Ende aussieht. Zum Beispiel der Luftdruck, die Feuchtigkeit und die Temperatur. Um aus den Wolken auf der Erde zu landen, braucht eine Schneeflocke etwa ein bis drei Stunden. Dabei verändert sie sich. Die Form der fertigen Schneeflocke ist also immer das Ergebnis eines langen Weges. Dass eine Schneeflocke exakt denselben Entstehungsweg geht wie eine andere, ist fast ausgeschlossen.

Warum ist der Schnee eigentlich so richtig weiß?

Die Eiskristalle, aus denen Schnee besteht, sind eigentlich durchsichtig. Ordnen sich die Eiskristalle aber zu einer Schneeflocke, erscheint diese weiß. Das liegt am Licht. Wenn Sonnenlicht auf die Kristalle trifft, geht ein Teil des Lichts durch die Kristalle hindurch. Der andere Teil des Lichts wird von der verwinkelten Oberfläche der Flocke reflektiert. Das Licht wird so in viele Richtungen gespiegelt. Alles in allem sieht der Schnee deshalb für unsere Augen weiß aus.

Warum taut Schnee, wenn man Salz darauf streut?

Eigentlich schmilzt Schnee nur, wenn es warm genug ist. Es gibt aber einen Trick: Salz senkt den Gefrierpunkt, also den Punkt, an dem flüssiges Wasser zu festem Schnee oder sogar Eis wird. Salzwasser wird nicht so schnell zu Eis wie normales Wasser.

Welcher Schnee ist am besten für eine Schneeballschlacht?

Vielleicht kennst du das: Du presst aus Schnee eine Kugel, aber sie will einfach nicht halten. Dann hast du vermutlich Pulverschnee in den Händen gehabt. Pulverschnee ist trockener Schnee, der meist bei Temperaturen zwischen minus 2 und minus 10 Grad Celsius fällt. Damit der Schnee zu einer Kugel gepresst werden kann, muss er aber etwas feuchter sein. Pappschnee fällt bei um die 0 Grad und ist perfekt dafür geeignet.

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