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Die Stadt als Spielplatz

11.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seit den Ausgangsbeschränkungen bietet sich den Parkourläufern mehr Platz

In den leeren Städten müssen Parkourläufer nicht so viel auf andere Menschen achten.  Foto: Frank Molter/dpa
In den leeren Städten müssen Parkourläufer nicht so viel auf andere Menschen achten. Foto: Frank Molter/dpa

HAMBURG (dpa). Über Mauern und Bänke springen und Wände hoch rennen: Das machen die Menschen bei der Sportart Parkour. Sie gehen dafür nicht in eine Sporthalle, sondern nutzen das, was sie in der Stadt vorfinden.

Seit der Corona-Krise ist viel Platz auf den leeren Straßen

„Ich sehe die Stadt als großen Spielplatz“, sagt Dirk Hüfler. Er ist Parkour-Trainer. In letzter Zeit hatte er für seine Sportart besonders viel Platz, denn wegen der Corona-Krise war es sehr leer auf den Straßen. „Ich nutze das auch“, sagt Dirk Hüfler, „weil ich jetzt natürlich nicht so darauf achten muss, ob jemand im Weg ist.“ Auf der anderen Seite kann es auch gefährlich sein, ganz alleine Parkour zu machen. „Wenn ich irgendwo runterfalle oder mir doch etwas passieren sollte, bin ich alleine“, sagt Dirk Hüfler. Es hat also auch etwas Gutes, dass mittlerweile wieder mehr Menschen unterwegs sind.

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