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Die Sofa-Reise – Schlafen bei Fremden

08.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kannst du dir vorstellen, bei fremden Leuten auf der Couch zu übernachten? Vielleicht sogar in einem fremden Land? Viele Leute trauen sich das! Die machen mit beim „Couchsurfing“.

Das Bild zeigt Lena (links) und Mira mit ihren Vätern. Foto: Ria Weber
Das Bild zeigt Lena (links) und Mira mit ihren Vätern. Foto: Ria Weber

Mira und Lena kennen sich schon, seitdem Lena geboren wurde. Sie sind sozusagen Geschwister, vom Gefühl her. Mira ist zwölf und Lena bald auch. Zusammen wohnen sie mit ihren Vätern und Miras Bruder Tadeus in einem Hochhaus in Berlin. Miras Papa Falk hatte vor über einem halben Jahr die Idee, sich beim Couchsurfing (gesprochen: Kautschsörfing) anzumelden. Seitdem kann bei ihnen jeder übernachten, der gerne möchte. Und das ohne einen Cent zu bezahlen.

„Ich fand es zuerst nicht so super, die Idee, fremde Leute reinzulassen“, erklärt Lena. „Aber dann dachte ich mir, das wird bestimmt ein schönes Abenteuer, mit Leuten Abendbrot zu essen, die man nicht so wirklich kennt und dann kennenlernt. Und das macht mir jetzt auch richtig Spaß!“

Sie hatten schon Besuch aus Polen, Frankreich, Belgien und aus Bayern. Als Gastgeschenke gab es Honig, Wein, Schokolade, Brezeln und Bier! „Wir sind kein Hotel. Wir erwarten was“, erklärt Falk. Denn wer bei ihnen schläft, der sollte schon ein bisschen mithelfen. Wie jedes andere Mitglied der Familie. Zum Beispiel mal den Abwasch machen oder einkaufen gehen. Marcel aus Polen brachte zum Beispiel jede Menge Honig aus seiner Heimat mit und brachte mal den Müll runter. Das fanden alle toll.

Die Mädels freuen sich jedes Mal auf jeden neuen Gast. Sie wissen, dass es bei ihnen viel schöner ist als im Hotel. „Hier sind Bilder, hier kann man Schallplatten hören, in Hotels habe ich das noch nie erlebt. Und so was gibt es eben, dass man sich eher wie zu Hause fühlt», erzählt Lena. Später wollen alle zusammen eine Weltreise machen. Da können sie sich auch vorstellen, bei Fremden zu schlafen.

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