Paulas Nachrichten

Die Schichten unserer Erde

26.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hübsch sieht sie aus, unsere Erde, mit ihren grünen Wäldern und blauen Meeren. Und von weit oben wirkt sie stabil und ruhig. Kaum zu glauben, dass in ihrem Inneren mächtig was los ist. Denn die Erde ist keine kalte Gesteinskugel. Sie kann im Inneren teilweise super heiß sein. Unser Planet besteht nämlich aus mehreren Schichten - so ähnlich wie eine Zwiebel. Fachleute unterscheiden drei Bereiche: die Erdkruste ganz oben, etwas tiefer kommt der Erdmantel und in der Mitte drin sitzt der Erdkern.

Einige der Schichten sind fest, andere flüssig oder manchmal auch wie Knete. Und in der Tiefe unten kann es Tausende von Grad heiß sein. Dabei ist es sehr weit bis zur Mitte der Erde. Und verkokeln würde man auf dem Weg dorthin auch ziemlich bald. Aber natürlich war noch niemand dort: Eine Reise zur Mitte der Erde können selbst tolle Forscher heute nicht schaffen.

Aber woher wissen denn Fachleute, wie es unten aussieht? Wie haben die Experten das mit den Schalen herausgefunden? Dabei halfen in den vergangenen Jahrhunderten viele Versuche und Rechnungen über die Erde. Außerdem gibt es noch spezielle Experimente. Forscher schickten zum Beispiel Schallwellen nach unten. Schallwellen entstehen auch, wenn du etwas sagst, ein Hund bellt oder der Bus vorbeifährt. Die Wellen, die in die Erde geschickt werden, sind allerdings deutlich stärker.

Wellen prallen im Inneren der Erde an der Grenze zwischen zwei Schichten ab und werden dabei zurückgeschickt - ähnlich wie ein Echo unserer Stimme von einer Bergwand widerhallt. Die Fachleute messen diese zurückkommenden Wellen. Aus ihrer Richtung und Stärke schließen sie, wie die Erde im Innern aufgebaut ist. Manche Ideen über unseren Planeten sind dabei auch nur Vermutungen - und es wird immer weiter daran geforscht.

Helfen können dabei auch die Schwingungen von Erdbeben. Sie bewegen sich zum Beispiel durch flüssige Bereiche schneller als durch feste. Auch das messen Experten und untersuchen es genau.

Ein Mann steht auf dem bis jetzt ältesten bekannten Stück der Erdkruste, das Geologen auf Grönland entdeckt haben. Das Stück Erdkruste hat sich gebildet, als der Meeresboden vor Milliarden von Jahren aufbrach. Die sogenannte Isua-Felsformation liegt im Südwesten von Grönland.

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