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Die riskante Tour zum Mount St. Elias

06.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unheimlich gefährlich und riskant ist eine Ski-Expedition zum Berg St. Elias. Doch Axel Naglich und seine Begleiter ließen sich davon nicht abbringen. Im Mai 2007 ging es los. Ein Hubschrauber flog die Bergsteiger zum Mount St. Elias und setzte sie in rund 3000 Metern Höhe ab. Fast 2500 Meter lagen noch vor ihnen bis zum Gipfel. Doch die Gefahr war zu groß, dass Lawinen herunterkrachen. Die Extremsportler verschoben ihren Versuch, den Berg zu erklimmen und wagten sich an den unteren Teil der Abfahrt. Mehrere Stunden dauerte es, bis sie unten am Pazifischen Ozean ankamen. Damit war die Tour erst mal zu Ende und alle flogen nach Hause. Einer im Team stieg danach aus, ihm war die Sache zu waghalsig.

Rund drei Monate später starteten die anderen einen neuen Anlauf. Dieses Mal hatten sie Glück. Sie konnten bis zum Gipfel klettern. Auch die Abfahrt auf Skiern schafften sie. Als sie nach vier Tagen alles hinter sich hatten, waren sie überglücklich und erleichtert.

Über die Expedition von Axel Naglich und seinem Team gibt es auch einen Kinofilm. „Mount St. Elias“ ist allerdings erst für Zuschauer ab zwölf Jahren.

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