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Die Langohren kommen! – Bücher zum Osterfest

03.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kann jeder Hase ein Osterhase werden? Und was erleben die Tierchen für Abenteuer? Solche Sachen lassen sich nachlesen. Jetzt vor dem Osterfest ist die beste Zeit dafür. Wer die Langohren mag, kann gleich loslegen. „dpa-Nachrichten für Kinder“ hat einige Hasen-Bücher anschaut. Da gibt es Spannendes und Lustiges zu entdecken.

Augen scharf gestellt! „Das Geheimnis“ ist ein Buch, bei dem man ordentlich die Augen aufmachen sollte. Erstmal sieht man nur Opa Hase. Der hat es mächtig eilig. Dann entdeckt man seine schrulligen Nachbarn. Und muss selbst eingreifen: Denn auf jeder Doppelseite gibt es einen Hasen zu suchen. Und auf der letzten zehn Ostereier. Stell dir das nicht zu einfach vor! Denn der Künstler hatte wohl Freude daran, sich besonders knifflige Verstecke auszudenken. Mit diesem Suchbuch können jüngere Kinder auch die Sehschärfe ihrer Freunde testen.

Ein Frosch als Osterhase. Nulli und Priesemut sind zwei Helden einer Serie von Büchern. Und aus der „Sendung mit der Maus“. Die Bücher um dieses Gespann aus Frosch und Hase sind ziemlich beliebt. In „Der Osterfrosch“ kommen die Freunde mächtig ins Schwitzen, denn sie müssen für einen verletzten Osterhasen einspringen. Doch wie schafft es der Frosch Priesemut, sich in einen Osterhasen zu verwandeln? Lest und lacht euch scheckig! Als kleines Extra enthält das Buch auch Anmal-Vorlagen für Ostereier.

Wer ist der beste Sänger? Es geht ums Wettsingen. Die Geschichte „Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss ist zwar schon über 50 Jahre alt. Aber die Bilder des Zeichners Ole Könnecke sind echt komisch. Leser können dabei nicht nur schmunzeln, sondern dürfen auch mitbibbern. Denn eigentlich hat nur der fröhliche Lodengrün den Siegerpreis – die schöne Prinzessin – verdient. Doch Lodengrün hat Gegner. Und die planen fiese Tricks.

Vorurteile sind doof. Nicht jeder Hase ist ein Osterhase. Oft finden sich in Büchern Hasen, die Menschen ähnlich sind. Nicht vom Aussehen her! Schließlich haben Kinder keine langen Lauscher. Aber in der Art, wie sie denken und handeln, sind die Tiere menschlich. Das ist zum Beispiel so in „Hund & Hase“. Familie Hund und Familie Hase können sich nicht leiden. Warum weiß keiner. Es war schon immer so. Für Hugo Hund ist klar, dass alle Hasen Hasenfüße – also Feiglinge – sind. Und für Hannes Hase steht fest, dass jeder Hund hundsgemein ist. Als beide bei einem Wettkampf in Not geraten, lernen sie sich besser kennen. Und sie mögen sich. Es ist eine klasse Bildergeschichte über Vorurteile – und wie sie überwunden werden. Auf dem letzten Bild sieht man, wie Hugo und Hannes Rollschuh laufen. Auf nur einem Paar! Dieses Kunststück klappt nur, wenn man sich dabei gegenseitig den Arm um die Schulter legt. Wie echte Freunde eben.

Cover des Buches „Der Sängerkrieg der Heidehasen“, erschienen im Carlsen Verlag

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