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Die Arbeit einer Namensforscherin

26.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

RÜDERSDORF (dpa). Wusstest du, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag Namen erforschen? Eine von ihnen ist Gabriele Rodriguez. Wenn Babys einen Namen bekommen, überprüft das Standesamt, ob der gewollte Name auch wirklich in Deutschland erlaubt ist. Manchmal brauchen Standesämter Hilfe und fragen etwa Gabriele Rodriguez.

Die Namenforscherin erzählt, dass zum Beispiel eine Familie ihr Baby Luzifer, also Teufel, nennen wollte. Das Standesamt hat dann Gabriele Rodriguez um Rat gefragt. Sie hat empfohlen, den Namen nicht zu erlauben. Ein Grund war: Sie vermutete, das Kind könnte später Probleme haben, weil Teufel so ein negatives Wort ist.

Aber nicht nur Standesämter, auch Eltern können die Namenforscherin befragen. Die wollen dann etwa wissen, ob ein ungewöhnlicher Name vielleicht eine versteckte, schlechte Bedeutung haben könnte. Dann forscht Gabriele Rodriguez nach und gibt den Eltern Tipps.

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