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Didodidodidodo – so klingt ein Didgeridoo

30.04.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hast du am Straßenrand oder im Park schon mal Leute gesehen, die in ein langes, bunt bemaltes Holzrohr blasen? Das gibt dann so seltsame Töne von sich. Dann war das vielleicht ein Didgeridoo.

Trööööt! Die ersten Töne aus Sebastians Didgeridoo klingen noch ziemlich schräg. Wie ein Elefant auf der Toilette, sagt seine Mutter und lacht – bis sie selbst ran muss. Ffffffft. Das klingt noch weniger nach dem richtigen Ton. Wie man ein Didgeridoo (gesprochen: didscheridu) spielt, lernen der zehnjährige Sebastian sowie Teresa und Veronika. „Am Anfang ist das gar nicht so einfach“, sagt die siebenjährige Teresa. Man muss lange üben.

Die drei machen gerade mit ihren Müttern einen Kurs bei Franz Richter. Er spielt schon seit vielen Jahren Didgeridoo und baut die Instrumente sogar selbst – aus Holz, Glas oder blauen Plastikrohren. Die Plastikrohre sehen zwar nicht so schön aus wie Holz-Didgeridoos, die bunt bemalt sind oder ölig glänzen. Aber sie haben einen besonderen Zweck, sagt Franz Richter: „Auf ihnen lernt man die Technik leichter.“

Bevor Sebastian und die anderen so richtig an die Plastikrohre ran dürfen, bekommen sie erst mal noch ein kleineres Röhrchen: einen Strohhalm. Dazu einen Becher gefüllt mit Wasser. „Wir üben jetzt die Zirkulationsatmung“, sagt Franz Richter. „Also gleichzeitig Luft durch die Nase einzuatmen und durch das Röhrchen rauszupressen.“

Und schon blubbert es in allen Bechern. Wenn man es richtig kann, hört das Blubbern nicht mehr auf. „Ihr müsst die Luft ganz schnell einatmen. So als würdet ihr Rotz hochziehen.“ Dieser Tipp kommt an. Schon bald steigen ununterbrochen Blasen auf. Jetzt noch ein paar Übungen für den Ton: Einmal Luft durch die geschlossenen, leicht gespannten Lippen pressen. „Das ist so ein Geräusch wie beim Spotzen, wenn man spuckt“, sagt Sebastian. Dabei müssen die Lippen richtig schön flattern. Als auch das sitzt, dürfen alle endlich die großen Rohre ansetzen. Und los geht’s! Aber hmmm – zu lasch geblasen. Dann zu stark gepresst. Aber nach ein paar Versuchen findet jeder seinen Ton. Der schwingt in der blauen Röhre – drei, vier, fünf Sekunden. Dann lässt die Luft nach. Bis der richtige Ton und die richtige Atmung zusammenspielen, wird es wohl noch ein bisschen dauern.

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