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Designer entwickelt Kleider zum Aufsprühen

22.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was soll ich denn heute bloß anziehen? Jeden Morgen wieder dasselbe Theater . . . Aber vielleicht kann da ja ein Mode-Designer in London in England helfen: Er hat nämlich Klamotten zum Aufsprühen entwickelt.

Pffffft! Mode-Designer Manel Torres steht mit einer Sprüh-Dose vor dem Model und sprüht es an. Pffft – fertig angezogen!

Wie bitte, wie soll das denn gehen? Tatsächlich: Manel Torres hat zusammen mit Wissenschaftlern Kleider entwickelt, die man einfach aufsprühen kann. Auf der Haut wird das Material aus der Sprüh-Dose zu Stoff.

„Jedes Kleidungsstück, das hier entsteht, ist absolut einzigartig und persönlich“, sagt Manel Torres.

Klar: Denn jedes Mal, wenn er etwas aufsprüht, sieht es ein klein wenig anders aus. So gleicht kein Kleidungsstück mehr dem anderen.

Dafür setzt sich der Designer zuerst eine Plastik-Schutzbrille auf. Nadel und Faden wie ein Schneider braucht er nicht. Nur eine Spritz-Pistole, mit der normalerweise Autos lackiert werden. Model Linda Reinvalde steht schon bereit. Sie lässt sich das weiße Material auf die nackte Haut aufsprühen.

„Man merkt es eigentlich gar nicht, es ist höchstens ein bisschen kühl“, sagt sie. Währenddessen landen immer mehr Sprüh-Fäden aus der Spritzpistole auf ihrer Haut. Die Fäden bleiben aneinander kleben und werden so zu einem Shirt. Am Schluss bekommt Linda noch ein paar Farbflecken auf das neue Kleidungsstück aufgesprüht.

Später kann sie es ganz locker aus- und wieder anziehen. Und sogar Waschen funktioniert.

Bis diese Sprüh-Kleidung auch im Laden zu kaufen sein wird, vergeht aber wohl noch einiges an Zeit.

Denn der Designer und die Forscher müssen noch ein bisschen weiter an ihrer Idee tüfteln.

Bis dahin heißt es: weiter anziehen, was im Kleiderschrank hängt!

Mode-Designer Manel Torres steht mit einer Sprüh-Dose vor dem Model und sprüht es an. Pffft – fertig angezogen! Foto: Britta Gürke

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