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Der Weg von der Idee bis hin zum Buch

23.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum heutigen „Welttag des Buches“ verfolgen wir die Spur eines Bands vom Autor bis ins Regal der Buchhandlungen

Regale, Tische und überall Bücher, Bücher, Bücher: So sieht es in vielen Buchhandlungen aus. In jedem Buch steckt eine Geschichte. Aber wo waren Geschichte und Buch eigentlich, bevor sie ins Geschäft kamen?

Ein Stapel neuer Bücher liegt auf einem Tisch in einer Buchhandlung im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Bis aus einer Idee ein Buch wird, ist es ein langer Weg.  Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Ein Stapel neuer Bücher liegt auf einem Tisch in einer Buchhandlung im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Bis aus einer Idee ein Buch wird, ist es ein langer Weg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

FRANKFURT/MAIN (dpa). Gemütlich im Bett, auf dem Sofa, draußen im Garten oder im Zug: Das Schöne an einem Buch ist, du kannst es überallhin mitnehmen. Auch deshalb hat man den heutigen 23. April zum „Welttag des Buches“ ernannt. Doch auch bevor du ein neues Buch in den Händen hältst, hat es schon einen langen Weg hinter sich. Damit ein Buch entsteht, arbeiten viele Menschen zusammen.

„Alles fängt an mit einer Idee im Kopf der Autorin oder des Autors“, sagt Thomas Koch vom Börsenverein. Das ist ein Verein für Buchhandlungen und Verlage. Autorinnen und Autoren entwickeln ihre Idee dann weiter zu einer Geschichte, die sie aufschreiben. Dieser Text wird auch Manuskript genannt.

Mit so einem Manuskript geht es dann meistens zu einem Verlag. Das sind Firmen, die zum Beispiel Bücher und Zeitschriften herausbringen. Viele Verlage bekommen jedoch mehr Manuskripte, als sie veröffentlichen können. Deswegen wird überlegt: Gefällt uns die Idee? Können wir das gut verkaufen?

Lauten die Antworten ja, geht es weiter. Dann arbeitet ein Lektor oder eine Lektorin an dem Manuskript und überprüft es zum Beispiel auf Fehler. So soll die Geschichte noch besser werden.

In vielen Kinderbüchern gibt es tolle Bilder: Für die kommt ein Illustrator ins Spiel, der zeichnet. Außerdem ist es wichtig, dass Format, Schrift und das Bild vorne auf dem Buch passen. Dieses Cover hat eine große Bedeutung, sagt Thomas Koch: „Das ist das Erste, was man sieht. Das soll Lust aufs Lesen machen.“

Alles wird noch einmal kontrolliert und dann gedruckt. Tausende Male kommen die Texte aus großen Druckmaschinen. Die Seiten werden gebunden und die fertigen Bücher kommen in ein großes Lager.

Damit die Buchhändler auch Bescheid wissen, stellen Verlage regelmäßig ihre neuen Bücher vor und machen Werbung. Von der Buchhandlung kommt das Buch dann vielleicht zu dir und wird dein neuer Begleiter.

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