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Der Unterschied zwischen Wetter und Klima

06.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn es dir auf den Kopf regnet und du den Wind spürst: Dann handelt es sich um Wetter. Auch die warme Sonne auf der Haut oder der Blick in den wolkenlosen Himmel gehören dazu. Es geht also um eine kurzfristige Situation an einem bestimmten Ort.

Sprechen die Menschen über das Klima, meinen sie etwas anderes: ein größeres Gebiet und einen längeren Zeitraum. Forschende messen also das Wetter und schauen sich die gesammelten Daten an. Deshalb wissen sie: Die Erde wird immer wärmer. Seit fast 200 Jahren schon gibt es den Klimawandel, für den die Menschen verantwortlich sind.

Es ist aber auch so, dass das Klima das Wetter beeinflusst. Zum Beispiel kann wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühlere. Regnet es, ist der Regen nun manchmal stärker als früher. Das kann zu Hochwasser führen. Solch ein Starkregen mit Überschwemmungen kann also eine Auswirkung der Klimaerwärmung sein.

Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schauen sich speziell solche Extrem-Wetter an, wie Starkregen, tropische Wirbelstürme und Hitzewellen. Sie haben mit Berechnungen und Vergleichen herausgefunden: Einige Extrem-Wetter wären ohne Klimawandel nahezu unmöglich. dpa

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