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Der Trick mit dem Schneckenhaus

31.03.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Singdrossel kann man früh morgens und abends hören

Eine Singdrossel steht auf einer Wiese im Tiergarten und sucht nach Nahrung. Singdrosseln fressen gerne Regenwürmer und Schnecken.  Foto: Paul Zinken/dpa
Eine Singdrossel steht auf einer Wiese im Tiergarten und sucht nach Nahrung. Singdrosseln fressen gerne Regenwürmer und Schnecken. Foto: Paul Zinken/dpa

BERLIN (dpa). Es zwitschert! Singvögel geben ihre Konzerte in der Natur. Büsche, Bäume und Wiesen sind die Bühne für ihre Lieder. Im Frühling ist dieser Gesang manchmal richtig laut. Einige der tollen Sänger stellen wir in dieser Serie vor.

Ein kurzes Liedchen wäre für eine Singdrossel viel zu wenig. Dieser Vogel mit braunem Rücken und gesprenkelter Brust singt lange und abwechslungsreiche Melodien. Laute Flötentöne trällert die Singdrossel genauso gut wie leises Zwitschern. Sie singt früh morgens und in den Abendstunden. Zu erkennen ist ihr Gesang vor allem daran, dass sich eine Art Strophe mehrmals wiederholt.

Zum Singen fliegen Singdrosseln meist auf eine hohe Baumspitze.

Sie lebt im Wald oder in kleinen Wäldchen. Manchmal hört man sie auch in der Stadt, in Parks oder Gartenanlagen oder auf alten Friedhöfen.

Ihr Futter suchen die Tiere aber am Boden. Dort finden sie Regenwürmer, Insekten und auch kleine Schnecken.

Das Schneckenhaus auf einem Stein knacken

Um an so eine Schnecke im Häuschen zu gelangen, nutzen die Singdrosseln einen Trick! Mit ihrer Beute fliegen sie zu einem bestimmten Stein. Auf diesen schlagen sie das Schneckenhaus, bis es zerbricht.

Sieht man also die Reste von Schneckenhäusern um einen Stein herum, weiß man: In der Nähe lebt eine Singdrossel.

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