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Der Stab schleudert die Springer in die Luft

12.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mehr als fünf Meter fliegen die besten Stabhochspringer in die Höhe. Ein langer Stab katapultiert sie dabei in die Luft. Die besten Stabhochspringer der Welt treten in diesem Sommer bei den Olympischen Spielen an.

Jörn Elberding trainiert die besten deutschen Männer in der Sportart. Er ist der Bundestrainer. „dpa-Nachrichten für Kinder“ erklärte er, worauf es beim Stabhochsprung ankommt.

Wie läuft ein Stabhochsprung genau ab?

„Ein Stabhochspringer hat den Stab schon auf der Anlaufbahn in der Hand. Er läuft los, senkt den Stab irgendwann ab und steckt das vordere Ende in eine kleine Box. Dann hebelt er sich mit dem Stab über die Latte drüber.“

Wie fühlt sich das an?

„Das ist zu vergleichen mit einem umgekehrten Sprung vom Fünf-Meter-Turm. Da wird der Körper richtig beschleunigt – wie in der Achterbahn. Das ist auch das, was die Springer reizt: Wie die Energie aus dem gebogenen Stab sich auf ihren Körper überträgt und sie kopfüber in die Luft katapultiert. Dieser Reiz hört nie auf.“

Tut das nicht weh, wenn ich aus fünf Metern Höhe wieder unten aufkomme?

„Nein, das tut gar nicht weh. Wir haben große, weiche Matten für die Landung.“

Worauf kommt es an, wenn ich so hoch durch die Luft fliegen will?

„Man muss schnell sein, gut springen können – aber man muss auch ein guter Turner sein und Mut haben. Stabhochsprung ist eine sehr komplexe Übung. Für jemanden, der das nicht trainiert, ist es schon schwierig, überhaupt mit dem Stab anzulaufen. Dann muss er noch diese kleine Box treffen und am Stab dann noch eine komplizierte Turnübung machen.“

Wie trainieren Sie das?

„Wir machen alles, was andere auch machen: sprinten, springen, turnen – am Boden, an den Ringen, am Reck oder auch auf dem Trampolin. Je größer die Bewegungserfahrung, desto besser kann ich meinen Sprung in der Luft korrigieren. Wir spielen auch Fußball oder gehen surfen.

Und eine ganz wichtige Übung ist das Seilklettern. Und zwar müssen die Athleten das Seil ohne Hilfe der Füße hochklettern, um ihren Griff zu schulen. Der Stab ist nämlich sehr schwer festzuhalten.

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