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Der Feuerwehrmann in Rente traf den Präsidenten

11.09.2021 05:30, Von Benno Schwinghammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

20 Jahre ist das heute her: Am 11. September 2001 zerstörten Terroristen zwei bekannte Hochhäuser in der Stadt New York im Land USA. Sie flogen mit Flugzeugen in die Türme und töteten so viele Menschen.

NEW YORK. Trümmer und Schutt liegen herum, jede Menge Staub ist in der Luft. Solche Bilder von den zerstörten Hochhäusern erinnern viele Menschen an einen traurigen Tag: den 11. September 2001. Sehr viele Menschen auf der Welt wissen noch heute genau, wo sie damals waren und wie sie von dem Anschlag erfuhren, weil das Ereignis so schlimm war.

Damals griffen Terroristen das World Trade Center (gesprochen: wörld träid ßenta) an. Das bekannte Gebäude stand in der US-amerikanischen Stadt New York. Der ehemalige Feuerwehrmann Bob Beckwith wollte helfen und fuhr dorthin. Kurze Zeit später kannten Menschen auf der ganzen Welt sein Gesicht. Uns erzählt er seine Geschichte im Interview.

Mister Beckwith, Sie hatten damals im Fernsehen gesehen, was passiert war und wollten helfen?

Ich war damals seit sieben Jahren im Ruhestand bei der New Yorker Feuerwehr. Ich war 69 Jahre alt. Und ich fuhr hin und arbeitete den ganzen Tag lang.

Was genau haben Sie vor Ort gemacht?

Ich weiß noch, wie ich dort war am Ground Zero, wo die Gebäude zusammengebrochen waren. Ich war einer der Leute, die dort mit der Schaufel gearbeitet haben. Wir fanden einen Pumpwagen im Schutt, ein Feuerwehrauto. Es gab einen Kranführer, der den Wagen anhob und auf die Straße stellte. Als er damit fertig war, machten wir uns auf die Suche nach dem Feuerwehrmann, der den Wagen gefahren haben musste.

Dieser Tag hat Sie bekannt gemacht. Erzählen Sie uns davon!

Plötzlich kam ein Mann. Er sagte: „Der Präsident kommt gleich.“ Wir hatten keine Ahnung, dass der Präsident kommt. Wir arbeiteten erst mal weiter. Nach 20 Minuten kam der Mann zurück und sagte: „Der Präsident ist jetzt hier.“ Ich legte meine Schaufel zur Seite und ging Richtung Straße. Dort sah ich das kaputte Feuerwehrauto. Ich dachte, wenn ich dort hochklettere, würde ich von dort aus den Präsidenten sehen.

Aber Sie haben den Präsidenten George W. Bush von dort oben nicht nur gesehen, sondern direkt getroffen. Wie lief das ab?

Er kommt geradewegs auf mich zu, und er streckt den Arm aus, und ich ziehe ihn hoch. Dann fragte ich, ob alles in Ordnung sei. Als er sagte, dass alles okay sei, wollte ich runterklettern. Er aber sagte: „Nein, nein. Sie bleiben hier.“ Dann legte er den Arm um mich. Das ist meine Geschichte.

Reporter haben Bilder Ihrer Begegnung mit dem Präsidenten gemacht. Ihr Foto war in vielen Zeitungen. Sie waren berühmt. Doch das alles passierte in einer schlimmen Zeit. Wie schauen Sie heute darauf zurück?

Es war eine schreckliche Zeit in meinem Leben. Ich kannte einige von diesen Jungs. Vor vielen Jahren habe ich mit ihren Vätern zusammengearbeitet. Wir haben durch den Einsturz der zwei Gebäude 343 Feuerwehrleute verloren. Das sind viele Menschen. Das waren harte Zeiten. Aber ich habe es trotzdem geschafft, ich bin immer noch hier.

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Umeinanderwirbeln und Hüften schwingen

Saxofon, Posaune und Schlagzeug erklingen. Ausgelassen fegen die Menschen über die Tanzfläche und werfen die Beine in die Luft. Lindy Hop ist eine alte Tanzart, die heute wieder sehr beliebt ist.

Buuuum-ba! Schubidu, schubidu! Buuuum-ba! Schubidu-ah! Zu diesem Rhythmus…

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