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Den Grill umschnallen und dann kann’s losgehen

21.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hungrig eilen Fußgänger den Gehweg entlang. Doch lange muss ihr Magen vor einem Bahnhof in der Hauptstadt Berlin nicht knurren. Denn dort brät und verkauft Karin Löhrhoff Bratwürste. Aber nicht in einer Grillbude: Frau Löhrhoff hat den Grill vor ihrem Bauch hängen. Sie ist ein Grillwalker (gesprochen: grillwoka), diese Verkäufer heißen übrigens genauso wie der tragbare Grill.

Die Grillwalker versorgen Passanten mit heißen Bratwürsten – egal, ob bei schweißtreibenden 30 Grad oder bei fiesem Regenwetter. Frau Löhrhoff hat den dpa-Nachrichten für Kinder erzählt, ob sie bei all der Brutzelei selbst noch gern Würstchen isst.

Ist es bei 30 Grad nicht viel zu heiß mit einem Grill vor dem Bauch?

Nein, das geht. Ich steh hier ja im Schatten, und ein bisschen Wind weht auch. Über meinem Kopf habe ich außerdem einen Schirm, der mich gegen Sonne und auch bei Regen schützt. Wenn es ganz stark schüttet, stelle ich mich einfach unter die Markise der Drogerie nebenan. Nur wenn es stürmt, wird es ganz schön wackelig. Dann muss man den Grill gut festhalten.

Ist der Grill schwer?

Ja, der wiegt mit Ware 20 Kilogramm. Aber da mein Grill nicht an den Schultern hängt, sondern mit einem Gürtel um die Hüfte geschnallt ist, trägt er sich ganz gut. Alle zwei Stunden wechsle ich mich mit meinem Kollegen ab. Der wartet gerade im Auto und bringt mir zwischendurch Nachschub an Würstchen, Brötchen, Ketchup und Senf.

Wie viele Würste verkaufen Sie pro Tag?

Wenn es gut läuft bis zu 500 Stück. Hier kommen viele Leute vorbei, auch aus anderen Ländern. Das gefällt mir, weil ich mit denen Englisch sprechen kann. Einige Stammkunden kommen jeden Tag, weil ihnen die Wurst so gut schmeckt. Ich esse auch jeden Tag zwei.

Grillwalkerin Karin Löhrhoff in Berlin in der Nähe des S-Bahnhofs Friedrichstraße. In dem Kasten auf dem Rücken ist die Propangasflasche, die den Grill mit Gas versorgt. Foto: Karlotta Ehrenberg

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