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„Davon träume ich schon seit meiner Kindheit“

29.12.2020 05:30, Von David Kluthe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Angelika Köhler ist Profi-Schwimmerin und will bei der Olympiade in Tokio dabei sein

In ihrer Familie ist Schwimmen das Thema Nummer eins. Angelina Köhler träumt sogar von Olympia. Doch in diesem Jahr kam der Profi-Schwimmerin die Corona-Krise dazwischen.

Großbritannien, Glasgow 2019: Schwimmen/Kurzbahn: Europameisterschaft im Tollcross International Swimming Centre, 200 Meter Schmetterling, Frauen: Angelina Köhler aus Deutschland in Aktion. Sie gehört zu den besten deutschen Schwimmerinnen.  Foto: Ian Rutherford
Großbritannien, Glasgow 2019: Schwimmen/Kurzbahn: Europameisterschaft im Tollcross International Swimming Centre, 200 Meter Schmetterling, Frauen: Angelina Köhler aus Deutschland in Aktion. Sie gehört zu den besten deutschen Schwimmerinnen. Foto: Ian Rutherford

Die einen träumen vom Fliegen. Andere wollen als Ärztin oder Arzt anderen Menschen helfen. Angelina Köhler hatte schon als Kind einen anderen Traum: die Olympischen Spiele. In diesem Jahr fielen die riesigen Wettbewerbe wegen der Corona-Krise aus.

Nun hofft die Profi-Schwimmerin auf ihre nächste Chance. Angelina Köhler ist 20 Jahre alt. „dpa-Nachrichten für Kinder“ erzählte sie, was sie an Olympia so toll findet und warum es in ihrer Familie ständig ums Schwimmen geht.

Bist du schon als Kind gerne geschwommen?

Ich habe erst relativ spät angefangen mit dem Schwimmen, so mit neun Jahren. Aber ich war schon immer gerne im Wasser. Meine Eltern hatten schon irgendwann keine Lust mehr, mit uns ins Schwimmbad zu fahren. Wir waren immer im Meer, wenn wir im Urlaub waren. Irgendwann hat unser Vater dann zu mir und meinen Schwestern gesagt „Los, ihr geht jetzt schwimmen“ und dann hat das angefangen.

Du und deine beiden Schwestern sind seitdem Schwimmerinnen. Sprecht ihr beim Abendessen noch über etwas anderes?

Natürlich ist Schwimmen das Hauptthema. Unser ganzes Leben dreht sich ums Schwimmen, das kann man nicht vermeiden. Aber es ist nicht so, dass wir die ganze Zeit über Schwimmen reden. Wir haben auch andere Themen. Wir sind ja eine ganz normale Familie. Man redet mal über die Schule oder über seine Freunde.

Wie kommt ihr als Schwestern miteinander klar?

Wir verstehen uns alle richtig gut. Ich gebe meiner kleinen Schwester Tipps, sie gibt mir Tipps. Klar, im Becken sind wir Konkurrentinnen und schwimmen gegeneinander. Aber es ist nicht so, dass wir neidisch aufeinander wären. Meine mittlere Schwester musste leider wegen einer schweren Schulterverletzung aufhören.

Das war bestimmt schwer . . .

Ja, super schwierig. Das kann man sich kaum vorstellen. Das ist für viele Leistungssportler ein großer Einschnitt ins Leben, wenn man aufhören muss. Man hat ja sein ganzes Leben danach ausgerichtet. Wenn das auf einmal nicht mehr so ist, dann fehlt da schon was.

Wie war es für dich, als die Olympischen Spiele abgesagt wurden?

Das war ein Schock für mich. Ich war perfekt vorbereitet. Ich hatte ein tolles Trainingslager hinter mir. Ich bin superschnelle Zeiten geschwommen. Aber dann wurde alles abgesagt. Da sind auch ein paar Tränen geflossen.

Warum ist Olympia so wichtig für dich?

Olympia ist etwas ganz anderes als eine Welt- oder Europameisterschaft. Da kommen alle Sportarten zusammen. Jeder hat dasselbe Ziel, jeder möchte erfolgreich sein, jeder möchte Medaillen gewinnen. Davon träume ich schon seit meiner Kindheit.

Das heißt, du hast auch als Kind schon immer Olympia geguckt?

Ich glaube, meine ersten Olympischen Spiele, an die ich mich richtig erinnern kann, waren im Jahr 2008. Ich habe wirklich jeden Wettbewerb geguckt, egal welche Sportart, ob Schwimmen, Leichtathletik, Ringen oder Gewichtheben.

Und bist du nächsten Sommer als Athletin dabei?

Das ist auf jeden Fall mein größter Wunsch, für den ich schon seit Jahren trainiere. Für das nächste Jahr sieht es erst mal gut aus. Ich bin gespannt.

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