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Das Wasser auf der Welt verändert sich

28.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Überall auf der Erde erwärmt sich das Wasser oder das Eis schmilzt immer schneller

Das Eis rund um die Pole schmilzt. Die Meere auf der Welt erwärmen sich. Gletscher in den Gebirgen verschwinden. Der Grund für all diesen Wandel ist die Klimaerwärmung der Erde. Forscher haben dazu neue Ergebnisse vorgestellt.

Ein beschädigtes Haus liegt im Flutwasser in der Nähe von Beira.  Foto: Themba Hadebe/AP
Ein beschädigtes Haus liegt im Flutwasser in der Nähe von Beira. Foto: Themba Hadebe/AP

MONACO (dpa). Von den höchsten Bergen bis hinunter in die tiefsten Meere der Welt: Fast überall gibt es Wasser. Mal als Schnee und Eis, mal als Salzwasser oder Trinkwasser. Wie sich das Wasser auf unserem Planeten verändert, hat der Weltklimarat erforscht. Am Mittwoch stellte er seinen Bericht zum Klimawandel bei Ozeanen und Eis vor.

Was haben die Wissenschaftler herausgefunden?

Das Eis und Wasser auf unserem Planeten verändert sich gerade schnell, es schmilzt und erwärmt sich überall. Schuld daran sind die Menschen, die den Planeten aufheizen. „Der Klimawandel ist nicht mehr rückgängig zu machen, weil die Ozeane Wärme aufgenommen haben. Wir können nicht mehr zurück“, sagte eine der Forscherinnen.

Welche Folgen hat die Wärme für die Ozeane?

Die Tiere und Pflanzen im Wasser leiden darunter. Viele Korallen etwa sind schon gestorben. Fische wandern dorthin, wo es noch nicht so warm ist. Das ist schlecht für die Menschen etwa in den tropischen Küstengebieten, die eigentlich vom Fischfang leben.

Was passiert mit dem Eis?

Die großen Eisgebiete auf der Insel Grönland und in der Antarktis schmelzen gerade ab. Auch die Gletscher in den Bergen werden immer kleiner und verschwinden. Das führt dazu, dass der Meeresspiegel ansteigt. Im letzten Jahrhundert sind die Meere um 15 Zentimeter angestiegen. Momentan steigen sie mehr als doppelt so schnell wie vorher.

Was bedeutet das für die Menschen an den Küsten?

Das Meer überspült kleine Inseln und schwappt an den Küsten ins Land hinein. Einige Inselstaaten könnten bald unbewohnbar werden. Insgesamt leben Hunderte Millionen Menschen an Küsten, wo es in Zukunft mehr Stürme und Überschwemmungen geben wird.

Was kann dagegen getan werden?

Die Welt müsse sofort viel weniger klimaschädliche Gase produzieren, sagten die Forscher. Je schneller das geschehe, desto weniger schlimm würden die Folgen. Auch sollten Menschen an der Küste unterstützt werden, etwa indem dort Schutzdämme gebaut werden. Den Lebewesen im Wasser solle mit großen Naturschutzgebieten geholfen werden. Eine Wissenschaftlerin sagte: Wir können wirklich handeln, und wir können das weltweit in großem Umfang tun.

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