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Bunte Steine auf einer Wanderung

08.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Idee dahinter ist, dass die Steine quer durch die Welt reisen sollen

Steine laufen nicht die Berge hoch und runter. Sie gehen auch nicht spazieren. Aber was sind dann Wandersteine? Hier erfährst du es.

Bunte Steine liegen an einem Wegesrand. Du kannst deinen Steinen auch lustige Gesichter aufmalen.  Fotos: Rebecca Krizak
Bunte Steine liegen an einem Wegesrand. Du kannst deinen Steinen auch lustige Gesichter aufmalen. Fotos: Rebecca Krizak

(dpa) Meistens liegen Steine einfach nur so rum. Es gibt so viele davon, dass wir sie oft gar nicht beachten. Es sei denn, sie sind besonders und fallen auf. Zum Beispiel, weil sie bunt angemalt sind. Bei einem bunt angemalten Stein könnte es sich um einen Wanderstein handeln.

Das ist die Idee dahinter: Die bunten Steine sollen quer durch die Welt reisen. Das machen sie sozusagen per Anhalter. Das heißt, Menschen nehmen sie ein Stück mit. Wenn du auf einem Spaziergang oder bei einer Wanderung einen solchen Stein findest, darfst du ihn also gerne einpacken. Allerdings solltest du ihn dann woanders wieder aussetzen. Dann kann ihn wieder jemand finden und ein Stück mitnehmen. So wandert der Stein.

Manchmal steht auf einem Wanderstein auch die Adresse einer Internetseite. Dort kann man dann ein Foto des Steins hochladen und sagen, wo er sich gerade befindet. Vielleicht entdeckt die Person, die den Stein bemalt hat, das Bild. Sie kann dann sehen, wie weit der Wanderstein schon gekommen ist.

Hast du auch Lust, einen Wanderstein auszusetzen? Das geht ganz einfach. Du brauchst dafür einen geeigneten Stein. Er sollte nicht zu schwer sein, schließlich muss man ihn tragen können. Außerdem ist es gut, wenn er eine glatte Seite hat, die du bemalen kannst. Dazu benutzt du am besten wasserfeste Farbe.

Du kannst den Stein so gestalten, wie du magst. Ein gutes Motiv für Anfänger ist zum Beispiel ein Marienkäfer. Oder du malst einfach bunte Punkte auf deinen Stein. Nicht so gut ist es, die Steine mit Aufklebern zu verzieren. Die Aufkleber halten oft nicht so lange. Dann fallen sie ab und liegen in der Natur herum.

Wenn du deinen fertig bemalten Stein aussetzt, achte darauf, dass er nicht zu versteckt ist. Schließlich willst du ja, dass er gefunden wird. Du könntest ihn zum Beispiel auf eine Parkbank legen oder in eine Astgabel setzen. Dann geht seine Reise hoffentlich bald los.

Vier praktische Tipps zum Steine bemalen

• Sammle draußen eine Handvoll Steine, die schön flach und rund sind – es sei denn, du habst bereits ein bestimmtes Motiv im Kopf, für das du ein eckiges oder ovales Format benötigst.

• Bevor du die Steine bemalst, ist es wichtig, alle Dreck- und Schmutzpartikel mit einer feinen Bürste zu entfernen – damit sie anschließend schön sauber und glatt sind, sodass die Farben besser daran haften bleiben.

• Lege dir ausreichend Zeitungspapier unter die Steine, bevor du mit dem Malen beginnst.

• Zum Bemalen der Steine eignen sich Öl- und Acrylfarben besonders gut. Es gibt auch spezielle wasserfeste Stifte und Metallic Marker, mit denen du feinere Striche und Linien zeichnen kannst.

• Damit die kleinen Kunstwerke jedem Wetter standhalten und keine Farbe verlieren, ist es wichtig, die Steine mit einem transparenten Klarlack zu besprühen. So bleiben sie auch bei Regen und Sonnenschein lange schön und leuchten.

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