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Bühnenbildner entführen in andere Welten

20.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

dissertation litterature quebecoise mores contoh thesis proposal essay 3582 does the usf application have an essay Es ist dunkel. Nur der Mond wirft ein bisschen Licht auf ein kleines Haus mitten im Wald. Ein Junge und ein Mädchen stehen davor. Plötzlich ein Knall! Aus der Luft heraus stürzt sich eine alte Frau auf die Kinder.

Das Publikum schreckt auf. Wir sind im Theater. „Hänsel und Gretel“ heißt das Stück, das gerade aufgeführt wird. Die großen und kleinen Zuschauer starren gebannt auf die Bühne. Was wird die alte Hexe als Nächstes tun? Sind die Kinder für immer verloren?

Theater entführt die Menschen in andere Welten. Damit das gelingt, braucht es ein gutes Theaterstück, gute Schauspieler – und eine Bühne, die gut dazu passt. Man sagt auch Bühnenbild und meint, wie es auf der Bühne aussieht: den Wald, das Häuschen und so weiter.

„Das Bühnenbild schafft eine besondere Stimmung auf der Bühne und zieht die Zuschauer in den Bann des Stückes“, erklärt Franz Gronemeyer. Franz ist von Beruf Bühnenbildner. Für „Hänsel und Gretel“ hat der 40-Jährige zwar noch kein Bühnenbild entworfen. Aber er sah das Stück als Kind und seitdem schwärmt er für die Bühne.

„Das Tolle an meinem Beruf ist, dass ich mir immer wieder neu ausdenke, wie man eine Geschichte erzählen kann und das dann später auf der Bühne sehe“, sagt Franz. „Dabei kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Wenn es der Geschichte dient, kann ich Betten brennen oder Häuser durch die Luft fliegen lassen.“

Die Arbeit eines Bühnenbildners beginnt lange, bevor die Schauspieler mit den Proben anfangen: Als Erstes liest der Bühnenbildner das Theaterstück, das aufgeführt werden soll. Dabei sammelt er Ideen und macht erste kleine Zeichnungen von einem möglichen Bühnenbild. Dabei arbeitet er zum Beispiel eng mit dem Regisseur zusammen. Denn der hat genaue Vorstellungen davon, wie die Handlung des Stückes auf der Bühne lebendig werden soll. Dann baut der Fachmann oder die Fachfrau das Bühnenbild komplett in einem kleinen Modell nach. „Das Modell zu bauen macht meist mehr Arbeit, als die Idee zu entwickeln“, sagt Franz. Aber die Arbeit lohnt sich, denn mit Hilfe des Modells bekommt man einen guten Eindruck davon, wie später alles aussieht.

Sind Leute wie Bühnenbildner und Regisseur mit dem Entwurf zufrieden, kommt das Modell meist zu einer Bauprobe. Dabei prüft der Bühnenbildner, ob sich seine Ideen im Theater auch technisch umsetzen lassen. Er schaut zum Beispiel, ob es überhaupt die Möglichkeit gibt, um etwa eine Hexe durch die Luft fliegen zu lassen.

Dann macht der Bühnenbilder genaue technische Pläne für den Bau des Bühnenbilds. Schließlich trifft sich der Bühnenbildner mit den Handwerkern, die das Ganze bauen sollen. Sie überlegen zusammen, wie man die Ideen am besten umsetzt. Zum Beispiel: Soll das Hexenhäuschen aus Schaumstoff gefertigt werden? Bauen wir Bäume aus Kunststoff oder malen wir den Wald einfach auf?

Die Handwerker bauen das Bühnenbild anschließend in Werkstätten. Und irgendwann heißt es dann: Bühne frei!

Das echte Bühnenbild wird letztlich von Handwerkern gebaut.

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