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Braunbär Bruno bekommt letzten Schliff

20.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MÜNCHEN (dpa). Augen, Nase und Mund bemalt, das Fell gewaschen und geföhnt Braunbär Bruno ist fertig fürs Blitzlichtgewitter. Das ausgestopfte Tier wird am Mittwoch (26. März) nach Ostern Journalisten und Fotografen gezeigt werden. Am Tag darauf können auch Besucher im Münchner Museum Mensch und Natur den berühmten Bären aus der Nähe betrachten.

Bruno war im vorletzten Sommer aus Italien nach Deutschland eingewandert. Es war der erste Bär seit 171 Jahren, der seine Tatzen auf deutschen Boden setzte. Er tappte durch Ferienorte, knackte Bienenstöcke, leckte Honig, riss Schafe und verspeiste Hühner. Viele meinten, Bruno könnte Menschen gefährlich werden. Deshalb wurde Jagd auf ihn gemacht. Doch Bruno machte sich immer rechtzeitig aus dem Staub, wenn die Bärenjäger anrückten. Erst nach Wochen trafen ihn zwei Schüsse. Jagdgegner kritisieren das bis heute.

Bruno ist zwar tot, aber seinen Körper gibt es noch ausgestopft eben. Monatelang wurde am Aussehen des Bären gefeilt. Das Fell wurde gegerbt, Augen aus Glas eingesetzt, und auch Brunos Gebiss ist künstlich. Er wartet darauf, dass seine Vitrine fertig wird, sagte Michael Apel am Mittwoch.

Er leitet das Museum, in dem Bruno seine Besucher empfangen wird. Gerade entsteht noch die Landschaft, in der Bruno stehen soll. Und das ist aufwendig. Es geht so weit, dass die Kollegen den Ehrgeiz haben, kleine Schnecken ins Gras zu setzen, berichtet Apel. Er rechnet mit einem ziemlichen Besucher-Ansturm nach Ostern. Schließlich war Bruno zu Lebzeiten ein richtiger Star.

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