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Blumen, die keiner kaufen kann

05.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gärtnereien haben geschlossen – Pflanzen bleiben liegen

(dpa) Primeln, Veilchen, Tulpen und Gerbera: Diese Blumen würden normalerweise in Blumenläden oder Gärtnereien zum Verkauf angeboten. Doch diese Geschäfte haben in der Corona-Krise noch bis mindestens Mitte Februar geschlossen. Die Pflanzen wurden aber schon im Herbst gepflanzt. Damals wusste man nicht, dass man sie jetzt schwer verkaufen kann. Eine Menge Blumen werden deswegen gerade weggeworfen. Viele Händler macht das traurig. „Zum einen sind das Lebewesen, um die es da geht – zum anderen wird da einfach Geld weggeschmissen“, sagt Lars Dehne von einem Gartenbaubetrieb in Niedersachsen. Doch es bleibt ihm nichts anderes übrig. Er braucht den Platz in seinen Gewächshäusern jetzt für Geranien, Petunien und Margeriten. Die können ab März hoffentlich wieder verkauft werden.

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