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Biologin zog Polarwölfe mit der Flasche auf

15.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

college application essay writing service a successful http://www.csk.edu.vn/?where-to-buy-resume-paper-money committee member and dissertation how to write an application letter head Zum Frühstück gibt es Rindfleisch. Marion Ebel öffnet das Tor zum Gehege und bringt den Polarwölfen Scott, Khan und Ayla ein paar dicke Brocken. Danach wird geschmust. Die Biologin krault den Tieren das Fell. Die lecken ihr übers Gesicht.

Jemand Fremdes darf den Wölfen im Wildpark Hanau in Hessen nicht einfach so nahe kommen. Doch die 47-Jährige hat die drei Raubtiere mit der Milchflasche aufgezogen. „Wir haben großes Vertrauen zueinander“, sagt sie.

Marion Ebel setzt sich zwischen die schneeweißen Tiere und stimmt das Wolfsheulen an. Scott, Khan und Ayla heulen mit. Ihre Laute schallen durch den ganzen Park. Das ist so schön, dass man davon schnell Gänsehaut bekommt. Im Wildpark gibt es regelmäßig Wolfsheul-Nächte. Dann kommen viele Zuhörer. Mit den Konzerten will die Forscherin auch klar machen: Polarwölfe sind wunderschöne Tiere, die man unbedingt schützen muss.

Natürlich weiß Marion Ebel, dass Polarwölfe keine Schmusekatzen sind. Wenn sie richtig zubeißen, „da zerbröselt jeder Knochen wie Zwieback“, sagt sie. Doch für die Forscherin war es noch nie brenzlig.

Als die drei Wölfe zehn Tage alt waren, kamen sie vom Zoo in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern in den Hanauer Wildpark. Das ist mehr als fünf Jahre her. „Wenn die Tiere älter als 14 Tage sind, kann man nicht mehr diese tiefe Bindung aufbauen“, erzählt Marion Ebel. „In den ersten Monaten zählte jede Minute, die ich mit ihnen verbracht habe.“ Deswegen schlief sie zum Beispiel wochenlang in einem Wagen, der im Gehege stand. Seither war sie noch nie länger als drei Tage von den Wölfen getrennt.

Die Biologin Marion Ebel spielt im Wolfsgehege des Wildparks „Alte Fasanerie“ in Hanau mit ihren Polarwölfen. Foto: Jörn Perske

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