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Bienen nisten im eigenen Hotel

31.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Bienenhotel kann man selbst basteln

Lehmlöcher, Ziegelhohlräume oder Holunderstäbe dienen den Insekten als Brutzelle für die Eier.   Fotos: Adobe Stock/Arne Dedert
Lehmlöcher, Ziegelhohlräume oder Holunderstäbe dienen den Insekten als Brutzelle für die Eier. Fotos: Adobe Stock/Arne Dedert

(dpa) Guten Tag, ich habe ein Zimmer reserviert. Das sagen Menschen zum Beispiel, wenn sie in ein Hotel kommen. Bei Bienen ist das anders: Sie ziehen einfach ein. Und zwar ins Insektenhotel.

So ein Hotel für Insekten besteht aus kleinen Röhren aus Holz oder Lehm oder aus Pflanzenstängeln.

Diese gibt es manchmal zu kaufen, man kann sie aber auch selber basteln. Nimmt man verschiedene Röhren-Größen, finden darin alle möglichen Insekten einen Unterschlupf und einen Platz zum Nisten. Auch die Mauerbiene nistet gerne in solchen Hohlräumen.

Bis zum Frühjahr bleiben die Larven in den Höhlen

Dafür füllt sie die Bruthöhle mit Pollen. Die Larven werden bis August zu fertigen Bienen. Sie bleiben aber bis zum nächsten Frühjahr in den Höhlen. Erst dann nagen sie sich einen Weg ins Freie.

Die Mauerbienen nutzen alle möglichen Löcher als Nest. So kommt es auch vor, dass sie sogar mal in einem Türschloss nisten. Da ist ein Insektenhotel sicher ein besserer Platz.

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