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Bezahlen für ein Klima-Gas

18.12.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weniger Auto fahren und weniger fliegen

Beim Fliegen mit dem Flugzeug entsteht das klimaschädliche Gas CO2.  Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Beim Fliegen mit dem Flugzeug entsteht das klimaschädliche Gas CO2. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

BERLIN (dpa). Wenn Benzin, Gas oder Öl verbrannt werden, entsteht dabei ein Gas. Es hat den Namen Kohlendioxid, abgekürzt CO2. Menschen auf der ganzen Welt pusten ziemlich viel davon in die Luft – zum Beispiel durch Flugzeuge, Autos und bestimmte Heizungen. Das viele Gas ist der Hauptgrund dafür, dass sich die Erde erhitzt.

Die deutsche Regierung möchte, dass die Menschen weniger von diesem Gas erzeugen. Die Idee: Wer CO2 ausstößt, soll dafür zahlen.

Am Montag legten Politiker fest, wie viel Geld das kosten soll: 25 Euro für jede Tonne CO2. Zum Vergleich: Wenn jemand in die Türkei fliegt und zurück, wird nur für ihn etwa eine Tonne CO2 ausgestoßen.

Der CO2-Preis bedeutet, dass ab dem übernächsten Jahr klimaschädliche Dinge teurer werden dürften. Dazu gehört mit einem Flugzeug zu fliegen, mit einem Benzin-Auto zu fahren oder seine Wohnung mit einer Ölheizung zu heizen. Die Regierung hofft: Wenn es mehr kostet, machen die Menschen es weniger. Sie fahren also vielleicht lieber mit dem Fahrrad als mit dem Auto. Und sie fliegen nicht mehr so weit weg.

Und was macht die Regierung mit dem ganzen Geld? Es soll etwa dazu verwendet werden, um Strom günstiger zu machen. Die Regierung sagt: So geben wir das Geld den Bürgern zurück. Nicht alle sind aber mit dem Plan der Politiker zufrieden. Umweltschützer meinen, das CO2 müsste noch teurer werden, 50 Euro statt 25 Euro.

Nur dann würden die Menschen wirklich ihr Verhalten ändern.

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