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Besuch bei Ostermann

22.02.2014 00:00, Von Markus Brinkmann und Susanne Hamann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

15 Kinder schauen sich bei Antenne 1 an, wie Radio funktioniert

Was macht der Radiomoderator eigentlich, wenn die Musik läuft? Und sind in der Musikredaktion viele CDs? Diesen und anderen Fragen sind 15 Kinder auf den Grund gegangen.

Ampeln gibt es nicht nur im Straßenverkehr. Ampeln hängen auch über den Türen bei Radiosender Antenne 1. „Nur wenn das grüne Licht leuchtet, darf man in den Raum hineingehen“, erklärt Antje Schlichter. Rot bedeutet: Achtung, Sendung! Denn die Ampel hängt vor dem Studio des Senders.

Antje Schlichter muss das wissen. Immerhin hat sie selbst jahrelang eine Sendung moderiert. Sie führt die 15 Kinder durch die Radiostudios.

Bei Antenne 1 gibt es nicht nur Aufnahmestudios, sondern auch viele Büros mit ganz normalen Computern.

Vor einem sitzen Dorothee Seyser und Andreas Schmitt. Die beiden sind Musikredakteure und wählen aus, was im Radio gespielt wird. Die Titel sind auf Festplatten gespeichert.

„Eine gute Mischung ist wichtig“, sagt Dorothee Seyser. Der Sender bekommt übrigens kein Geld, wenn er ein Lied spielt. Er muss die Songs sogar bezahlen – so wie jeder andere auch, der sich ein Lied auf CD oder als Download im Internet kauft.

An die Liste, die die Musikredakteure erstellt haben, müssen sich die Kollegen am Mikrofon halten. Tun sie auch meistens.

Heute aber nicht: Als die Kinder spontan im Studio den Song „Lieder“ von Adel Tawil anstimmen, ist Oliver Ostermann völlig begeistert. Er spielt das Lied einfach – obwohl es nicht auf der Liste steht. „Das ist streng verboten im Radio!“ ruft er und fuchtelt mit den Händen in die Luft. „Der ist immer so lustig“, beruhigt seine Kollegin Carolin Seifert die Kinder. Sie moderiert mit Ostermann gemeinsam die Sendung, und darf zum Beispiel das Wetter oder die Verkehrsnachrichten sprechen.

An diesem Tag bekommt sie auch hierbei Unterstützung. Philipp (9 Jahre) aus Stuttgart und Julien (9) aus Ditzingen nehmen Carolin Seifert die Arbeit ab. Jedes Kind, das möchte, darf live im Radio jemanden grüßen. Alle wollen!

„Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich um ein paar Stunden“, sagt Oliver Ostermann ins Mikrofon. Er macht wieder Mal nur Spaß.

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