Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Beim Einkaufen das Klima schützen

17.03.2021 05:30, Von Stefanie Paul — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am besten isst man Lebensmittel aus der Heimat – So wird weniger schädliches Kohlenstoffdioxid hergestellt

In unseren Supermärkten finden sich Lebensmittel aus der ganzen Welt. Damit sie auf unserem Teller landen, werden sie viele Tausend Kilometer weit transportiert. Das ist nicht gut für die Umwelt.

In einem Hofladen werden oft Bioprodukte aus der Gegend und ohne Umverpackung angeboten (links). Das Label „Regionalfenster“ zeigt unter anderem an, wo Produkte hergestellt und abgepackt wurden. So kann man erfahren, woher das Gemüse kommt. Fotos: Stefanie Paul/Uli Deck/dpa
In einem Hofladen werden oft Bioprodukte aus der Gegend und ohne Umverpackung angeboten (links). Das Label „Regionalfenster“ zeigt unter anderem an, wo Produkte hergestellt und abgepackt wurden. So kann man erfahren, woher das Gemüse kommt. Fotos: Stefanie Paul/Uli Deck/dpa

BONN. Hast du Lust auf eine Weltreise? Kein Problem. Du musst einfach nur in den Supermarkt gehen, zum Beispiel an den Stand mit Obst und Gemüse.

Da liegen Trauben aus Ägypten, Avocados aus Neuseeland, Tomaten aus den Niederlanden, Salat aus Spanien, Walnüsse aus den USA, Kartoffeln aus Zypern und Bananen aus Ecuador. Mit ihnen reist du durch die Welt. Das Problem mit diesen Lebensmitteln ist, dass sie zum Teil viele Tausend Kilometer transportiert werden müssen. Das passiert mit großen Schiffen, im Flugzeug oder mit Lastwagen.

All diese Transportmittel erzeugen ein spezielles Gas: Kohlenstoffdioxid, kurz CO2. Unsere Autos, mit denen wir fahren, stoßen dieses Gas ebenfalls aus. Auch in der Landwirtschaft bei der Viehhaltung entsteht dieses Gas in großen Mengen.

An sich ist CO2 gut für unsere Erde. Denn es sorgt dafür, dass es auf unserem Planeten schön warm ist. Das Problem ist nur, dass wir Menschen viel zu viel von diesem Gas produzieren. Dadurch wird die Erde immer wärmer.

Was kann man also tun? Man kann zum Beispiel versuchen, regionale Produkte zu kaufen. Das sind Lebensmittel, die in der Region hergestellt wurden. Im besten Fall entstehen sie also ganz in der Nähe deines Wohnorts. So werden zumindest lange Transportwege vermieden.

Der Begriff „regional“ ist nicht gesetzlich geschützt

Allerdings muss man auch da aufpassen. Die Expertin Britta Klein verrät: „Es gibt keine genaue Bestimmung, was regional bedeutet. Der Begriff ist nicht durch das Gesetz geschützt.“ Ein Beispiel: In Hamburg könnten Äpfel vom Bodensee verkauft werden – als regionales Produkt. Dabei liegen zwischen Hamburg und dem Bodensee mehr als 800 Kilometer.

Deshalb sollte man beim Einkaufen genau hinschauen, ob Lebensmittel wirklich aus der Gegend stammen. Um das zu erkennen, gibt es teilweise besondere Aufkleber und Zeichen. Eier tragen etwa eine spezielle Nummer. Über diese erfährt man, aus welchem Bundesland die Eier stammen.

Die Fachfrau Britta Klein weiß: Man kann beim Einkaufen nicht alles richtig machen. Aber man kann darauf achten, welche Lebensmittel man kauft, woher sie stammen und wie sie hergestellt wurden. So kann jeder beim Klimaschutz mithelfen.

Paulas Nachrichten

Elise nahm die Lok gleich in Betrieb

An Ostern hat Paula fünf Brio-Loks verlost. Sie hat die Loks gleich losdampfen lassen zu den Gewinnern. Eine davon war Elise Hefele (4). Wie man auf dem Bild sieht, ist die Lok schon bei Elise in Wolfschlugen angekommen. Und sie spielte gleich fleißig mit ihr. Übrigens durfte ihr Bruder Julian…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten