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"Banjo Max" bringt Waisenkinder zum Lachen

06.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Banjo Max“ legt letzte Hand an seine Verkleidung. Prüfend schaut er in den Spiegel des Geländewagens. Ein lustiger Hut, eine knallrote Nase, ein Kittel und viel weiße Schminke – so kleidet sich „Banjo Max“ für seinen Beruf. Er arbeitet nämlich als Clown in Afrika – und zwar in Regionen, wo es Kriege und andere schlimme Krisen gibt. Heute tritt er in einem Waisenheim in Malealea im Königreich Lesotho auf, das hoch in den Bergen liegt.

Mit Spielen, Akrobatik und Zaubertricks will er die Kinder aufmuntern. „Wir beginnen normalerweise mit einem Lied und einer einfachen Routine wie Seifenblasen“, sagt „Banjo Max“. Ein erstes Lächeln huscht dann über die Gesichter der Kinder. Gekicher, als der Clown und seine beiden Kolleginnen „Nkgongo“ und „Fwing“ im örtlichen Dialekt sprechen. Für einige Stunden vergessen die Waisen ihren traurigen Alltag und ihre Angst. Ihre Eltern starben an der unheilbaren Krankheit Aids, die in Lesotho weit verbreitet ist.

Den ganzen Tag schon haben die Kinder gespannt auf die Clowns gewartet. „Banjo Max“ und seine beiden Kolleginnen treten bereits zum vierten Mal in dem Waisenhaus auf. „Wir versuchen, möglichst oft wiederzukommen“, sagt der Clown. Mittlerweile mimt er im weißen Kittel einen alten, schrulligen Arzt. „Nkgongo“ trägt dagegen ein Kleid mit fröhlichen, roten Blumen und bastelt Luftballons.

Mit richtigem Namen heißt „Banjo Max“ Jamie McLaren Lachman. Er arbeitet für die Hilfsorganisation „Clowns ohne Grenzen“, die mal in Spanien gegründet wurde. Anfangs gingen die Clowns in den Osten Europas etwa nach Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina, wo es damals Gewalt und Krieg gegeben hatte. Mittlerweile kümmern sich die Spaßvögel aber auf der ganzen Welt um kranke, traurige und verängstigte Kinder.

Der Clown Jamie Lachman (rechts), auch „Banjo Max“ genannt, besucht Kinder in einem Waisenhaus in Malealea in Lesotho. Foto: Kim Ludbrook

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