Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Ballonpilot: „Im Ballon geht es mir gut“

19.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Help Writing An College Admission Essay Writer Essay Google. Order your unique and accurately written student essays from a professional online company that specializes on Seit seiner ersten Ballonfahrt hat Rainer Fritsch aus Berlin einen Spitznamen: „Luftgraf Rainer“. Jeder, der zum ersten Mal Ballon fährt, bekommt so einen Namen zum Spaß. Die Namen klingen wie die von Adligen. Denn früher durften nur Adlige Ballon fahren. Rainer Fritsch ist inzwischen Ballonpilot. Der 64-Jährige war insgesamt schon über 250 Stunden in einem Heißluftballon unterwegs.

Wie wird man Ballonpilot?

So wie man beim Autofahren einen Führerschein braucht, braucht man zum Ballonfahren eine Lizenz. Dafür muss man Prüfungen bestehen. Erst lernt man, wie ein Ballon aufgebaut wird und wie man ihn steuert. Dann macht man Fahrstunden mit einem Ausbilder. Mindestens 20 Fahrstunden müssen es sein. Wichtig ist dabei, dass man schon in der Ausbildung nicht nur im Sommer fährt, sondern auch im Winter.

Wieso ist das wichtig?

Im Winter ist die Luft anders als im Sommer. Sie ist kälter, deshalb braucht man dann weniger warme Luft, um einen Ballon steigen zu lassen. Sie ist aber auch dichter. Das bedeutet, dass sich mehr Luftmasse auf weniger Platz verteilt. Der Ballon verhält sich dann anders. Das muss man in der Ausbildung unbedingt ausprobiert haben. Deshalb ist es wichtig, dass man zu allen Jahreszeiten fliegt.

Haben Sie nicht manchmal Angst beim Fliegen?

Wenn ich auf einem Turm stehe und nach unten schaue, wird mir mulmig. Aber im Ballon geht es mir gut. Es ist einfach schön, die Erde von oben zu sehen, wenn die Natur ganz langsam vorüberzieht.

Rainer Fritsch war insgesamt schon über 250 Stunden in einem Heißluftballon unterwegs. Foto: privat

Paulas Nachrichten

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten